Autobauer: Opel Bochum hofft auf geringeren Personalabbau

Autobauer: Opel Bochum hofft auf geringeren Personalabbau

Um fast zwei Wochen konnte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz den Wechsel hinauszögern, den die Zentrale der Konzernmutter General Motors in Detroit diktiert hatte.

Doch er dürfte nicht mehr verhindern können, dass Karl-Friedrich Stracke an diesem Montag in einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats zum neuen Opel-Chef gewählt wird. Auch gegen die Berufung des bisherigen Amtsinhabers Nick Reilly zum neuen Chefkontrolleur und Europa-Verantwortlichen kann Franz wohl nichts ausrichten.

Er hatte sich darüber mokiert, dass die Konzernspitze die Personalien Mitte März ohne Beteiligung von Betriebs- und Aufsichtsrat entschieden hatte, und einen eigenen Vorschlag angekündigt. Davon ist nach Kritik auch aus den eigenen Reihen jetzt nicht mehr die Rede – die Wahl Strackes gilt inzwischen als sicher.

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Unklar ist hingegen noch, was die Berufung von Stracke für das Opel-Werk Bochum bedeutet, wo der 55-jährige GM-Chefentwickler einmal Fertigungsdirektor war. Rainer Einenkel, Vorsitzender des Opel-Betriebsrats in Bochum und Gegenspieler von Franz, hofft, dass er den neuen Opel-Chef mit einem neuen Arbeitszeitmodell nach VW-Muster noch von dem geplanten Abbau von 1200 Arbeitsplätzen abbringen kann. Eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 30 Stunden bei nur teilweisem Lohnausgleich könnte nach ersten Berechnungen 500 bis 700 Jobs in Bochum retten.

Mit Blick auf die steigende Nachfrage hatte auch Reilly kürzlich eine nochmalige Überprüfung des Restrukturierungsplans durch AlixPartners in Auftrag gegeben. Das Ergebnis steht noch aus.

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