Autobauer: Opel-Chef Reilly: Brauchen weiterhin Staatshilfen

Autobauer: Opel-Chef Reilly: Brauchen weiterhin Staatshilfen

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Opel-Chef Nick Reilly

von Martin Seiwert

Trotz schneller Rückzahlung der staatlichen Hilfen für GM in den USA benötigt Opel in Europa Bürgschaften von 1,8 Milliarden Euro. Opel-Chef Nick Reilly spricht heute mit der deutschen Bundesregierung über Staatshilfen.

Opel benötigt weiterhin die in Europa angefragten staatlichen Finanzhilfen. Das sagte Opel-Chef Nick Reilly im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. Dass der Opel-Mutterkonzern General Motors Finanzhilfen Kanadas und der USA in Höhe von insgesamt 5,8 Milliarden Dollar zurückgezahlt hat, wie am Dienstag bekannt wurde, ändere nichts am Kapitalbedarf von Opel. Opel benötige nach wie vor rund 1,8 Milliarden Euro an staatlichen Bürgschaften aus Europa, sagte Reilly.

In den Verhandlungen mit der deutschen Bundesregierung über Staatshilfen habe es Fortschritte gegeben. „Inzwischen sind alle offenen Fragen durch Opel beantwortet und in den von der Bundesregierung bestellten Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC eingearbeitet worden“, sagte Reilly. Die vier Bundesländer mit Opel-Standorten hätten bereits für Staatshilfen plädiert, eine Antwort der Bundesregierung stehe jedoch noch aus. „Wir hoffen, dass wir bald eine offizielle Antwort der Bundesregierung bekommen.“

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Reilly rechnet mit  kritischen Nachfragen der Bundesregierung, weil GM seine staatlichen Hilfen in den USA bereits zurückzahlt, in Europa aber weiterhin auf Staatshilfen pocht. „Ich werde deshalb noch heute mit der Bundesregierung telefonieren“, so Reilly, „und werde klarmachen, warum wir die Hilfen weiterhin benötigen.“

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