Autobauer: Opel-Rettung wird Husarenritt für General Motors - Seite 3

Autobauer: Opel-Rettung wird Husarenritt für General Motors

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GM macht bei Gewerkschaften Druck

Bei den Opelanern macht GM bereits kräftig Druck: Sie sollen ihren Beitrag zur Sanierung von Opel auch unter dem Dach von GM leisten. Gestern erst hatten sich Gewerkschaftsvertreter mit Magna darauf geeinigt, zur Sanierung jährlich 265 Millionen Euro über Lohnverzicht beizutragen. Allerdings hatte Betriebsratschef Klaus Franz ausdrücklich betont, dass dieser Arbeitnehmer-Beitrag nur bei einem Verkauf an Magna gelte. Nun dreht GM aber den Spieß um. Es sei nur im Interesse der Gewerkschaften, mit GM zu verhandeln. Sollte es zu keiner Einigung über die Restrukturierung kommen, würde GM Opel in die Insolvenz schicken.

Doch die Gegenwehr der Opelaner dürfte beträchtlich ausfallen: Klaus Franz kündigte bereits an, sich nicht erpressen zu lassen. Ein seit Jahren kränkelnde Automarke ohne klare Positionierung, wenig Chancen auf Staatshilfe und eine Belegschaft, die sich im Stammland Deutschland wohl mit Händen und Füßen gegen den neuen alten Eigentümer wehren wird – GM wird es schwer haben, diesen Husarenritt hinzukriegen.

Aber vielleicht kommt ja alles noch ganz anders – und die Entscheidung ist ein weiterer Baustein im Verhandlungspoker, um Magna noch viel größere Zugeständnisse abzupressen. GM hat hinreichend bewiesen, dass der Autoriese immer für Überraschungen gut ist.  

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28 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 05.11.2009, 16:01 UhrAnonymer Benutzer: Flipperkugel

    @Dennis
    Zitat: "Staatshilfen sollte es nur für potenzielle Käufer geben.."
    Wie kommt man denn immer auf solche Aussagen? ist es denn jetzt schon zur Normalität geworden, dass jede Firma, die nicht mehr überlebensfähig ist, Staatshilfen bekommt??? Man sollte mit diesem Gehabe so schnell wie möglich aufhören. So schlimm es für die einzelnen Mitarbeiter von OPEL auch ist, aber Staatsgelder haben noch nie einem Unternehmen dauerhaft geholfen. besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Kein Mensch braucht OPEL. Es gibt weltweit Überkapazitäten. Die kleine Lücke die OPEL hinterlässt wird doch nahtlos von einem anderen Hersteller geschlossen.

  • 05.11.2009, 15:35 UhrAnonymer Benutzer: Matterhorn

    es ist einfach herrlich wie unsere Pappnasen vorgeführt wurden -
    es war schon immer so, dass die "besten Freunde " des Teufels
    Generäle sind......da nützt auch die wiederlichste Schleimerei nichts

  • 05.11.2009, 12:05 UhrAnonymer Benutzer: Helmers

    Das Management von GM hat es fertig gebracht die Zukunft auszumustern und zu verschrotten. Der EV 1, ein Elektrofahrzeug wurde verschrottet. Nun sahen sie den Erfolg der Japaner und haben schnell den Volt nachgeschoben, viel zu spät kommt dieses Fahrzeug auf den Markt. Statt das man dieses Fahrzeug hier sofort auf den Fertigungsstraßen baut, denkt dieses Drecksmanagement an Erpressung, Werksschließungen nach. Von uns gibt es für solche Nieten keinen müden Euro mehr.

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