Kommentare zu: Opel-Rettung wird Husarenritt für General Motors

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28 Kommentare
  • 04.11.2009, 14:57 UhrAnonymer Benutzer: Georg

    Opel droht nun dem betriebsrat mit der insolvenz von Opel und fordert eine Reduzierung der Fixkosten von mind. 30 Prozent.
    D.h. es werden massiv Arbeitsplätze und wohl auch Werke abgebaut werden. Nun zeigt der Kapitalismus amerikanischer Ausprägung seine fiese Fratze. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Opelaner.
    Dank an die damalige bundesregierung und die EU Kommissarin.
    Gutenbergs Vorschlag wäre sicherlich besser für Opel gewesen. Nun ist es zu spät

  • 04.11.2009, 15:10 UhrAnonymer Benutzer: stein

    hätte man nur auf zu Guttenberg gehört.aber da waren die wahlkampfblinden Steinmeiers,die sich publikumswirksam vor die Kameras stellten und hohles Zeug erzählten.Eine GM ging durch die insolvenz und ist jetzt obenauf.Leid können einem nur die Mitarbeiter von Opel tun,aber wenn man in Wirtschaftsfragen auf die Linken hört gehts meistens schief.Man kann nur hoffen,dass die jetzige Regierung GM die Entscheidung nicht noch mit Milliarden Steuergeldern versüsst.Jetzt sollen sie sehen,wie sie aus der Sache rauskommen.Aber leider neigt der Deutsche dazu sich versch...zu lassen.

  • 04.11.2009, 15:21 UhrAnonymer Benutzer: Mariposa

    Ein Paukenschlag der aber zu erwarten war. Die Politik hat sich hier wahlkampfbedingt mit Wunschdenken aus dem Fenster gelehnt und ist nun heruntergestürzt. Opel ist für GM immer noch eine Perle. So leid mir die beschäftigten von Opel tun, die nun weitere Unsicherheiten erwarten, so muss man sich doch klar vor Augen halten, dass auch ein Verkauf an Magna und die dahinter stehende russische bank keine Garantie für einen Erhalt von Opel gewesen wären. Opel ist längst nicht mehr selbständig. Es ist ein fester bestandteil im GM-Vertriebs- und Produktionsverbund und als selbständiges Unternehmen nicht überlebensfähig. Magna selber kann froh sein, dass der Deal nicht funktioniert hat, denn ein Automobilzulieferer mit eigener Fahrzeugmarke, dass hätte keine Zukunft. Wer würde die schon frühzeitig in seine neuen Produktprojekte einbinden, so wie es heute üblich ist. Die Drohung von GM Opel notfalls in die insolvenz zu schicken ist zwar in ihrer Aussge hart, hätte aber scheibchenweise von Magna auch vorgenommen werden müssen. Sieger ist auch der deutsche Steuerzahler. Der Staat kann sich nun - und sollte auch - weiterer Hilfen verweigern. Der weitgehende Erhalt der Opel-Arbeitspläze wäre ohnehin nur ein schöner teurer Traum geblieben.

  • 04.11.2009, 16:08 UhrAnonymer Benutzer: nn

    Herr Guttenberg wird jetzt erst einmal unseren Truppenabzug aus Afghanistan einleiten und kann dann das Finanzministerium vom greisen Schäuble übernehmen und die Grün-ROT-Schwarzen Leichen aus dem Keller räumen und einer ordentlichen bestattung zuführen.

    Anschließen hat er sich dann für die Übernahme Mutti's Jobs qualifiziert.

    Nur gut, dass uns die Mrd. Ausgaben für das Wahlkampfprojekt Opel wie durch ein Wunder erspart bleiben.

  • 04.11.2009, 16:59 UhrAnonymer Benutzer: Observer

    Und wieder einmal hat Uncle Sam die Deutschen - und zwar die Politiker - aufs Kreuz gelegt. So bleibt Jürgen Schrempp wenigstens kein Einzelopfer von big business USA. Und seinen Exgefährten Mangold wird's wohl am meisten ärgern, dass er und seine Russenfreunde ausgetrickst wurden.

  • 04.11.2009, 17:14 UhrAnonymer Benutzer: Dennis

    Die ganze Geschichte mit Opel, GM, Magno und Co. ist mittlereweile einfach nur lachhaft (nur nicht für Mitarbeiter von Opel).

    Staatshilfen sollte es nur für potenzielle Käufer geben, da GM logischerweise keins ist, bekommt es auch kein Geld. im Gegenteil man sollte GM für dieses Verhalten bestrafen, indem man GM/Opel dazu verpflichtet Gelder, die bereits von der Regierung geflossen sind, zurück zubezahlen.

    Das ganze zeigt deutlich wie verlogen die amerikanische Unternehmensführung und auch die Politik. Die da drüben denken sich wohl, wenn Deutschland mit anderen EU-Mitgliedern schon den gescheiterten Einsatz in Afganistan für amerikaner retten soll, warum dann nicht gleich dazu auch noch die amerikanische Automobilindustrie.

    Enteignen sollte man GM für dieses vorgehen. Das wäre auch eine Warnung für andere Unternehmen aus USA. Leider bleibt es wohl nur ein Traum.

  • 04.11.2009, 17:17 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    @Observer: "So bleibt Jürgen Schrempp wenigstens kein Einzelopfer von big business USA. " Sorry, aber Schrempp war Opfer der eigenen Unfähigkeit, und nicht des US business. Vergleich: wenn sich jemand vor den iCE wirft, wer hat die Schuld?

  • 04.11.2009, 17:23 UhrAnonymer Benutzer: Klartexter

    Der Staat sollte die an Opel/GM vergebenen Kredite sofort fällig stellen und die insolvenz von Opel gutheißen.

    Dennoch ist Opel (wieder) ein gutes beispiel für das brillante Scheitern der SPD-Politik der letzten Jahre, auf deren Mist der Magna-Deal hauptsächlich gewachsen ist. Wo immer Schröder und seine bubis handanlegten kam nichts taugliches bei raus. Egal ob Hartz4, Rente usw................................... oder zu guterletzt Opel!

  • 04.11.2009, 17:30 UhrAnonymer Benutzer: clemens

    Ob GM oder Magna
    Das Endresultat steht schon lange fest.
    Zuerst werden die Milliarden der Steuerzahler abgeschöpft.
    Danach werden einzelne Werke verkauft.
    Für Antwerpen laufen schon seit Monaten Verhandlungen mit „Asien“.(Montagewerk)
    Die Deutsch Autoindustrie hat nur eine Überlebungschans auf dauert unser einem Dach
    mit vielleicht 4-6 Modellen.(im Privaten bereich)
    Das herausschieben neuer Antriebstechnologie wird ihr das Genick brechen.

  • 04.11.2009, 17:53 UhrAnonymer Benutzer: Ferdinand Pietsch

    Wie schon an andrer Stelle geschrieben : Wenn Opel endlich sich wieder aufs Autogeschäft konzentriert und mal Autos für den Markt und nicht am Markt vorbei dann ist das auch wieder mit den Financials ok. Und geht mir weg mit diesen dusseligen SUV's.....

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