Autobauer: Porsche will Mehrheit an VW übernehmen

Autobauer: Porsche will Mehrheit an VW übernehmen

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In der Kühlerhaube eines Porsche 911 spiegelt sich in Hamburg ein VW-Logo.

Der Autobauer Porsche will seine Beteiligung an Volkswagen auf mehr als 50 Prozent erhöhen. Eine Fusion der beiden Autobauer ist aber nicht geplant. Der Schritt des Sportwagenbauers kommt nicht gerade überraschend - trotz aller vorherigen Dementis.

Der Porsche-Aufsichtsrat hat grünes Licht für die Aufstockung der VW-Anteile des Sportwagenbauers auf über 50 Prozent gegeben. „Unser Ziel ist die Schaffung einer der innovativsten und leistungsstärksten Automobil-Allianzen der Welt, die dem verschärften internationalen Wettbewerb gerecht wird“, sagte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking heute in Stuttgart nach einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung. Porsche werde nun alle erforderlichen kartellrechtlichen Schritte einleiten.

Die Prüfung könne einige Monate dauern. Danach werde Porsche die Aktienmehrheit an Volkswagen erwerben. Eine Fusion der beiden Unternehmen sei jedoch nicht geplant. Derzeit hält der Stuttgarter Sportwagenbauer knapp 31 Prozent an den Wolfsburgern.

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