Kommentare zu: Warum der Mercedes-Mythos schwer beschädigt ist

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

150 Kommentare
  • 16.10.2009, 16:45 UhrAnonymer Benutzer: Zulieferer

    Die Analyse der Schwächen ist insgesamt zutreffend, wobei man sehen muss dass sich vieles im bereich image / Marke / Design bewegt und nicht unmittelbar mit der Produktqualität zu tun hat.
    Die ist inzwischen weitaus besser als in der Außenwahrnehmung.
    Die technologische Kompetenz ist auf vielen Feldern nach wie vor sehr gut (der gesamte VW - Konzern hat keinen vergleichbaren 4-Zylinder-Dieselmotor), Nachholbedarf besteht bei den kleinen benzinern.
    Wenn Sie Kunden fragen warum sie Audi fahren werden sie häufig das Argument mit den schicken LED-Scheinwerfern hören. Keine Audi-Technologie, kann im Prinzip in jeden Fiat Panda eingebaut werden, aber einfach clever am Markt plaziert.

  • 16.10.2009, 17:01 UhrAnonymer Benutzer: max hammer

    Schrempp hat dem Konzern am meisten geschadet! Warum sollte die Marke Mercedes einen drittklassigen Chrysler brauchen, außer um diesen zu sanieren oder selbst noch schlechter zu werden?!
    Die Zutaten Größenwahn, Arroganz und Selbstsucht haben Mercedes wie GM ein leidiges Ergebnis beschert...
    Hochmut kommt vor dem Fall.

  • 16.10.2009, 17:11 UhrAnonymer Benutzer: Nico R.

    ich bin 42 Jahre alt und in der internet-branche tätig. Leider kann ich mit der modernen Mercedes-Linie nichts anfangen. Mir gefallen die (mittlerweile) klassischen Mercedes der sechziger und siebziger Jahre, also Modelle wie W108, W109, W113, W114, W115, W116, W107.

    ich mag innenräume mit Echtholz, naturfarbenes Leder bzw. Velour und Chrom. Senkrechte Seiten- und Windschutzscheiben. Unverwüstliche Fensterkurbeln. Manuelle Schiebedächer mit verchromtem Griiff. Ein gerades, ehrliches Design ohne optische Taschenspielereien, das nur da elektrisch funktioniert, wo ich es nicht selbst mit meinen eigenen Händen (und Füßen) bedienen und steuern kann.

    Früher waren Mercedes nicht besonders fortschrittliche, aber solide Automobile. Heutzutage sieht man den Modellen an, dass sie von einem weltfremden Designer erdacht und von einem Computerprogramm erstellt worden sind. Gemacht, um gehetzt auf Autobahnen die anderen Verkehrsteilnehmer von der linken Spur zu blinken. Angeberautos, mehr Schein als Sein.

    Mir ist mein Geld dafür zu schade. Wenn Mercedes, dann Youngtimer, da stimmen noch Linie und Charakter eines echten Mercedes.

  • 16.10.2009, 17:46 UhrAnonymer Benutzer: pedro

    "Wer sich inhalte nichts mehr kosten lässt, verarmt geistig"
    Auto ohne inhalt sind nicht´s wert.

  • 16.10.2009, 17:52 UhrAnonymer Benutzer: Montserrat

    Vor die Wahl gestellt, eine Mercedes-S-Klasse oder einen 7er-bMW zu nehmen, hatte ich nicht einen Augenblick daran gedacht, den Mercedes zu wählen. Das Design hat nichts edles mehr. in den 80ern fuhr ich einen S 500. DAS war ein schönes Auto und wirkt auch heute noch nobel. Das Ungetüm, welches dann folgte, hatte den sich in den Wind stellenden Kühlergrill verloren. Und damit mich als Kunden. bis heute hat Mercedes nichts zu bieten, was mich als "Premiumkunden" binden könnte.

  • 16.10.2009, 18:18 UhrAnonymer Benutzer: southwalk

    ich war neulich mal bei einem Mercedespartner meines Vertrauens und ich war echt baff was für Preise aufgerufen werden. Und das für Autos, die weder einzigartig oder besonders technisch führend gewesen wären. ich glaube mit dem Stern aus Stuttgart werde ich auf absehbare Zeit nicht warm werden.

  • 16.10.2009, 18:29 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Was Mercedes passiert, steht VW noch bevor. blider Markenaktionismus, kannibalisierung der Kernkundschaft, Fehlinvestments größenwahnsinniger Manager - und dann natürlich früher oder später Staatshilfe, Teilverstaatlichung, Zwangsveräußerung der Tochtergesellschaften.

    Wir sind immer so fleissig damit beschäftigt, über andere (wie GM) zu lachen. Doch passiert hierzulande das Gleiche, bloss mit Verzögerung.

  • 16.10.2009, 18:53 UhrAnonymer Benutzer: Insider

    bALD WERDET iHR EUCH ÜbER EiN VÖLLiG REVOLUTiONÄRES NEUES AUTO FREUEN - VERbRAUCH UNTER 5 LiTER UND 240PS:

  • 16.10.2009, 19:07 UhrAnonymer Benutzer: Traveller

    Daimler hatte mit Chrysler bis vor kurzem eine große bürde. Viele der Top-ingenieure waren ständig in den USA unterwegs und mußten dort den Laden in den Griff bekommen. D. Zetsche hat gerade noch rechtzeitig die Kurve bekommen und die Reste verscherbelt... die Folgen sind trotzdem immer noch zu spüren, da die Jahre verschenkt sind. Dann das Thema Kleinwagen: Die gibt es zwar, aber zu Preisen, die der Mittelklasse entsprechen. Daimler konnte keine billigschiene ( wie VW mit Skoda) etablieren, mit der auch normale Menschen was anfangen könnten. Es muß ja kein Stern drauf sein... Die A-und b-Klasse ist für Familien jedenfalls NiCHT geeignet. Smart war nie profitabel. Weg damit! Und bei C und E-Klasse stimmt die Qualität einfach nicht. Das Schlimmste finde ich, sind die Rostprobleme. Es kann und darf einfach nicht sein, daß Premiumautos in der heutigen Zeit rosten. bei Audi ist das schon seit Jahrzenten kein Thema mehr. Das ist ein Armutszeugnis und hat die Kunden extremst vergrault. Und die Technik ist auch nur noch Mittelmaß. innovationen kommen mittlerweile aus Wolfsburg... Siehe Doppelkupplung, TSi Motoren etc.
    Und der Kostendruck auf die Zulieferer wird der Qualität noch mehr zusetzen...Siehe Delphi. Delphi ist von Daimler zum Hauptlieferanten erhoben worden... mit den schlimmen Folgen für die neuen Dieselmotoren. Die Lösung: A und b-Klasse und Smart einstampfen, schrumpfen und den Laden neu aufbauen. Mit Zetsche wird das jedoch nicht passieren. Der muß ebenfalls den Daimler verlassen.

  • 16.10.2009, 19:53 UhrAnonymer Benutzer: gostom

    Arroganz, Überheblichkeit und Grössenwahn wird immer häufiger bestraft. Siehe: GM, Conti, Schaeffler, HRE, Comerzbank um nur wenige Spinner zu nennen.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. ...
weitere Fotostrecken

Blogs

Wie HP-Chefin Whitman ihren Mitarbeiter die anstehenden Massenentlassungen erläutert
Wie HP-Chefin Whitman ihren Mitarbeiter die anstehenden Massenentlassungen erläutert

In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.