Kommentare zu: Wie die Krise die Autoindustrie verändert

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9 Kommentare
  • 05.03.2009, 10:14 UhrAnonymer Benutzer: schwarze Feder

    Was die Zukunft des Autos angeht muss nicht wirklich lange gesucht und geforscht werden. Die Richtung ist klar. Ein blick auf Dacia, Tata sowie die Volt/Ampera Entwicklung genügt. Wobei ich mir bei letzteren allerdings einen in den meisten belangen günstigeren Freikolbenmotoer als Reichweitenverlängerer wünschen würde. Das Auto hat als Statussymbol, dank der Treibstoffpreise und der aktuellen Krise, zunehmend ausgedient. Es wird sozusagen aktuell entemotionalisert und da wird es auch keinen Weg zurück geben. Das Konzept als Statuskutsche wird nur noch in kleinhirnigen Milieus wie dem Rotlichtmilieu und ähnlichen gesellschaftlichen Randgruppen bestand haben und somit das Markenimage allenfalls deutlich schädigen. Die Autobauer, vor allem die Deutschen, müssen wieder lernen Autos zu bauen die der Kunde auch kauft ohne durch die Autowerbung manipuliert zu werden. Eine Orientierung an der Nachfrage eben und keine künstlichen Angebote deren Scheinmehrwert niemand wirklich benötigt und deren Abverkauf nur durch massive Werbung, um nicht zu sagen propagandistischen Nötigung, erlangt werden kann. Dann kommt es auch nicht zu solchen krassen Einbrüchen wie derzeit.

  • 05.03.2009, 11:45 UhrAnonymer Benutzer: bj77

    Die Notwendigkeit von sparsameren Autos und neuen, innovativen Mobilitätskonzepten ist unumstritten. Hier führt kein Weg dran vorbei.
    Doch so leid es mir für all die "Schwarzmaler" und "Hardcore-Ökos" tut-Hersteller wie Porsche werden weiter wachsen und ihre Markenstärke unter beweis stellen, Krise hin oder her. Faszinierende Automodelle werden nichts von ihrer Strahlkraft einbüßen, da sich über Jahrzente aufgebaute Emotionen nicht von einer WW-Krise eindampfen lassen. Es wird zum Glück auch weiterhin mehr Menschen als genug geben, die ihr Fahrzeug nach Gesichtspunkten wie image, Performance,...auswählen. Gut so, denn ein Leben rein nach wirtschaftlichen und moralischen begrenzungen-da bleibt mir nur Mitleid!

  • 05.03.2009, 12:08 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    Was da für begriffe rausgehauen werden ist an idiotie nicht zu übertreffen.."Generation Obama"...was soll der Mist??

    Aber zum eigentlichen Thema..das sieht mir alles sehr nach Panikattacken der Hersteller aus...ich denke schon dass aktuell viele gute Autos angeboten werden. Die Modelle werden auch immer sparsamer werden..trotzdem haben die Leute keinen bock auf übertriebenen teuren "Öko-Hype"...die Hersteller müssen einfach mal begreifen,dass es auch im Automarkt kein grenzenloses Wachstum gibt,sondern auch mal schwächere Phasen..in einer solchen gesunden weil reinigenden Phase befinden wir uns nun gerade..

  • 05.03.2009, 14:12 UhrAnonymer Benutzer: Kritisch

    "Das althergebrachte Statusargument starker Motor verliert an bedeutung" - und VW bringt den neuen Polo mit 170 (!) PS. Soviel zum Thema Lernfähigkeit der Autokonzerne... Die verkrusteten Strukturen wird so leicht und schnell niemand aufbrechen, wie sollen unsere fest im "Premium-Segment" verankerten Autokonzerne das wohl auch hinbekommen. bMW kommt mit einem 5er "GranTourismo" nach Genf, also immer weiter die Nische in der Nische im Hochpreissegment suchen - das führt nur langsam aber sicher in eine Sackgasse. Opel hat das gerade hinter sich (verfehlte Modellpolitik, unattraktive Autos,...), wahrscheinlich sogar ganz und gar. Revolution sieht anders aus, bis sich unsere Dickschiffe bewegen, haben sich die ausländischen Hersteller in den Märkten breit gemacht. Vielleicht wird es dann z. b. einem VW wieder gelingen, irgendwie der Primus zu werden, noch lebt man ja vom image. Vielleicht aber auch nicht, und der zukünftige Golf wird nicht mehr Klassenbester in diesem Segment. Weiter so wie bisher kann auf jeden Fall nicht der Weg sein, ob die beschriebenen Ansätze ausreichend sind, um in angemessener Zeit eine Antwort auf die wirklichen bedürfnisse der "Massenkundschaft" (Premiumkäufer wird es immer geben) zu bedienen, ist für mich fraglich!

  • 05.03.2009, 14:24 UhrAnonymer Benutzer: Joker10

    Die Konzernlenker habens immer noch nicht begriffen !?
    Weg vom Öl, ist die einzige Alternative die Sie haben !
    Mit welcher Primärenergie das Zukunftsauto fährt ist egal,
    nur kein aus Erdöl oder Erdgas erzeugter Treibstoff, ist das
    so schwer ? Seit 35 Jahren weiss man bescheid und man träumt
    noch immer !!! Energie aus Wasser, gezündet durch eine Hoch-
    leistungszündkerze in einem dem Motor vorgebauten "Reaktor"
    die Energie hierzu aus einer Hochleistungsbatterie, nicht machbar ?
    Denkt nach, ihr vollgefressenen Säcke !

  • 05.03.2009, 14:31 UhrAnonymer Benutzer: Fritz

    Hätten die Manager auf die Grünen gehört, dann wären Sie schon ein ganzes Stück weiter. Jürgen Trittin und Co. haben schon dies schon vor zig Jahren gesagt.

  • 05.03.2009, 17:23 UhrAnonymer Benutzer: anonymos

    meine güte, was soll das denn immer? die menschen wollen plötzlich keine suv mehr kaufen, weil sie öklogisch denken??? jeder erwartet einen preisanstieg von spritstoffen und will sie sich deswegen nicht mehr leisten. das hat nichts mit öko zu tun. wenn ein autohersteller preiswerte autos mit vernünftigen eckdaten anbiete, dann werden sich auch gekauft. leider wird, so vermute ich , die antwort aus china kommen. sie schaffen neue massenmärkte mit bezahlbaren kfz. natürlich verfügen sie nicht über die neuste technik, aber unterhalb der premiummarken werden sie sich etablieren. nach den derzeitigen( staatlich geförderten) rabatten werden sich die automanager noch sehr viel einfallen lassen müssen...

  • 07.03.2009, 11:52 UhrAnonymer Benutzer: Vincent

    Fritz: Und wer wählt "Trittin & Co."? ich habe für mich persönlich den "Wehrpflicht-indikator" gewählt, um zu messen, wie fähig eine Partei ist, wichtige gesellschaftliche Erneuerungen voranzutreiben - bewußt unabhängig von umweltpolitischen Themen: ist eine Partei für die Aussetzung des Grundwehr-(ersatz-)dienstes, oder hält sie an diesem gestrigen gesellschaftlichen Prinzip fest?
    bei der Wahl 2005 ist es nun zum ersten Mal eingetreten, daß das Lager der nach diesem indikator im Gestern verhafteten Parteien (CDU/CSU + SPD) immerhin unter 70 Prozent (!) gerutscht ist.
    Der Durchschnittswähler hat bisher nicht besonders nach neuen Antworten gefragt (laut indikator Grüne + FDP), und es ist zu früh, zu sagen, ob 2005 ein Ausrutscher oder ein Trend (in Linie mit der Obama-Wahl) ist.
    Andererseits ist von Führungsetagen großer Konzerne mehr Weitblick zu erwarten als vom Durchschnittswähler.

  • 12.03.2009, 18:37 UhrAnonymer Benutzer: Vates

    Die Zukunft des Autos wird nicht der Kleinwagen sein, in den der Fahrer hineinkriechen muß und auf Grund des geringen Gewichtes das größte Unfallrisiko trägt.

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