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Autobranche: Ergebnis von Daimler sinkt trotz höherer Absatzzahlen

von dapd Quelle: Handelsblatt Online

Der Stuttgarter Autokonzern muss im dritten Quartal einen Dämpfer verkraften. Das Konzernergebnis geht zurück. Zahlreiche Sondereffekte belasten den Gewinn.

Mercedes-Werk in Sindelfingen: Sondereffekte drücken den Gewinn. Quelle: handelsblatt.com
Mercedes-Werk in Sindelfingen: Sondereffekte drücken den Gewinn. Quelle: handelsblatt.com

Trotz gestiegener Absatzzahlen weist Daimler im dritten Quartal 2011 ein geringeres Ergebnis aus als im Vorjahreszeitraum. Von Juli bis September setzte der Autokonzern weltweit 525.500 Pkw und Nutzfahrzeuge ab und übertraf damit das Vorjahresniveau um 11 Prozent, wie er am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Der Umsatz sei um fünf Prozent auf 26,4 Milliarden Euro gestiegen.

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Das Konzernergebnis belief sich auf 1,36 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es noch 1,61 Milliarden Euro. Das Ergebnis wurde durch zahlreiche Sondereffekte belastet. Belastende waren unter anderem höhere Materialkosten, Wechselkursschwankungen sowie Abwertungen auf Beteiligungen an Renault und das russische Nutzfahrzeugunternehmen Kamaz.

Beim Absatz läuft es aber bei den Schwaben weiterhin blendend. Allein die wichtige Pkw-Sparte verbuchte mit 337 200 abgesetzten Autos einen Allzeitrekord für das Vierteljahr, wie der Konzern am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Unternehmenslenker Dieter Zetsche sagte: „Daimler hat auch im dritten Quartal sehr erfolgreich gearbeitet. Alle Geschäftsfelder haben sich wie erwartet entwickelt.“

Bei Daimler standen jüngst unter anderem die Einführung der neuen Kompaktklasse und des Premium-Lasters Actors auf dem Programm. Der Autobauer bekräftigte nach Vorlage der Zahlen seine Prognose für das Gesamtjahr, wonach Ergebnis und Umsatz deutlich über den Vorjahreswerten liegen sollen.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 27.10.2011, 15:17 UhrJH

    Der Titel ist falsch; weniger Pofit müsste es richtigeweise sein.

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