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Autofusion: Wer hat das Sagen im neuen VW-Porsche-Konzern?

von AP/ses

Für den heißbegehrten Chefposten im geplanten Volkswagen-Porsche-Konzern kommen offenbar gleich drei Topmanager in Frage: VW-Chef Martin Winterkorn, sein Porsche-Kollege Wendelin Wiedeking und auch der Audi-Chef Rupert Stadler.

Wer wird das Sagen haben im Quelle: dpa
Wer wird das Sagen haben im neuen VW-Porsche-Konzern? Quelle: dpa
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Laut „Süddeutscher Zeitung“ soll Wiedeking aber kaum noch Chancen haben. Als Favorit gelte Winterkorn. Sollten beide nicht zum Zuge kommen, sei auch der deutlich jüngere Audi-Chef Rupert Stadler im Gespräch. Porsche-Sprecher Albrecht Bamler sagte heute im Stuttgart, die Frage der Konzernspitze sei Thema der anstehenden Fusionsgespräche. Wiedeking war mit einer Übernahme von Volkswagen gescheitert. Porsche hält rund 51 Prozent der Anteile an dem Wolfsburger Konzern und kämpft bei den anstehenden Fusionsgesprächen für den Standort Stuttgart.

Bamler sagte, es sei noch völlig unklar, in welcher Stadt der geplante neue Konzern seinen Hauptsitz habe. „Über solche Themen wird im Rahmen der Verhandlungen gesprochen.“ Bamler widersprach zugleich einem „Spiegel“-Bericht vom Wochenende, wonach Wiedeking den Familien Porsche und Piëch ein Konzept vorgestellt habe, das Wolfsburg oder Hannover als Sitz der Konzernführung vorsehe. Diese Behauptung sei nicht zutreffend. Die Gespräche zwischen den Unternehmen sollten in dieser Woche starten, sagte der Sprecher.

Laut einem „Focus“-Bericht vom Wochenende sagten die Familien dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) zu, die neue Firmenzentrale nach Wolfsburg oder Hannover zu verlegen. Bisheriger Sitz der Porsche-Holding ist Stuttgart. Die Frage, wo der Hauptsitz des neuen Unternehmens liege, müsse im Aufsichtsrat und in der Hauptversammlung entschieden werden, bekräftigte Bamler.

Niedersachsen könnte Sperrminorität behalten

Aus mit den Verhandlungen vertrauten VW-Kreisen verlautete indes am Wochenende, es sei wahrscheinlich, dass Wolfsburg oder Hannover Standort der neuen Zentrale werde. Das Konzept sieht dem „Spiegel“-Bericht zufolge vor, dass die Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch an dem geplanten Konzern je nach Bewertung zwischen 45 und 55 Prozent der Aktien halten könnten. Das Land Niedersachsen käme demnach auf einen Anteil zwischen 21 und 25 Prozent.

„Focus“ meldete, dass Niedersachsen als Großaktionär von VW zusammen mit einem Investor rund die Hälfte der Anteile des neuen Unternehmens übernähme. Für die Familien Porsche und Piëch, die bisher das Sagen beim Stuttgarter Sportwagenbauer hatten, blieben die restlichen Anteile. Porsche-Chef Wiedeking ist laut „Spiegel“ bereit, Niedersachsen in einem neuen Unternehmen die gleichen Rechte zuzugestehen, die das Land zurzeit bei VW hat. Dies würde bedeuten, dass Niedersachsen seine Sperrminorität behalte, selbst falls das VW-Gesetz einmal fallen sollte.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 18.05.2009, 20:20 UhrAnonymer Benutzer: Leo

    Man redet die ganze Zeit von Geld, Aktien, Familienclans, Finanzmanipulationen, Machtübernahmen, Managergehälter etc.
    Man hat aber ein Unternehmen, das Autos entwickeln und bauen soll.
    ich denke die wichtigen Fragen sind:
    1. Entspricht Porsche den Anforderungen dieser Zeit – bald ohne (bezahlbares) Erdöl zu sein? Angesicht der aktuellen Automodelle, Nein
    2. Hat Porsche die wirtschaftlich besseren Jahre für zukunftsträchtige Entwicklungen benutzt – realistische, alternative Antriebe? ich glaube, Nein.
    3. Hat Porsche nach guter kaufmännischen Tradition finanzielle Rücklagen für schlechte Zeiten gebildet? Offensichtlich, Nein
    Porsche’s Aktivitäten in den letzten Jahren waren denen einer bank sehr ähnlich. Das Ergebnis ist eindeutig.
    Es ist sträflich naiv zu denken, die Krisenzeit ist bald vorbei. Nichts spricht dafür, eher werden die Probleme noch größer. Nun dafür werden die guten Porsche-Mitarbeiter bitter zahlen müssen; damit auch alle anderen kleineren Lieferanten-Firmen.
    Helfen können die Manager kaum, die Politiker ebenso. Allerdings werden diese zwei (bessere) Klassen von Menschen nicht um ihre Jobs oder Einkommen bangen – die haben genug Geld um ihren Kindern eine Zukunft zu ermöglichen.
    Und was haben sie bis jetzt geleistet? So riesig ist deren Leistung nun auch nicht – in guten Zeiten alles so zu managen, dass zunächst das Geld in den eigenen Taschen stimmt, die Stimmung der Mitarbeiter mit „großzügigen“ Prämien zu halten und auf Faschingsitzungen mit banalitäten Futter für die Presse zu erzeugen – das alles bedarf keine besondere intelligenz.
    Die wahre Leistung wäre vorbereitet für die Zukunft zu sein und zwar für alle nicht nur für sich selbst.
    Was wird eigentlich bleiben – für die Masse viele Sorgen und Krise nach der Krise und für die Herrschaften mit den Millionen-Einkommen weiterhin viel Spaß in einem großen Pokerspiel ohne eigene Risiko.

  • 11.05.2009, 19:51 UhrAnonymer Benutzer: torsti

    Wer immer du bist du bist du nicht ganz gescheit oder ballaballa
    Die fakten für Folpfosten wie dichb Porsche ist nicht Pleite. Sie haben keinen send vom Stadt genommen wie die gierigen banken die nichts draufhaben. Nur durch Porsche war Vw zeiweise das Wertvollste unternehmen der welt. Punkt 2 wir reden hier von brofies die im Mentschment hocken. Sie haben Porsche inerhalb weniger Jahre zum Profietabelsten Autohersteller gemacht auch ohne Zocken. VW hingegen wirft als Gröster Autohersteller Europas nicht mal 2Millarden ab. Fasst alles Kommt von Audi. Was machen die im Vortsandt? Die Zahlen stimmen schau nach bei VOlkswagen.de Noch was wen das Vw gesetz nicht were were VW längst zerschlagen bei seuchen spassten im Managment. Her Pleite noch mehr bitte: Ohne das VW gesetz were VW längst zerschlagen
    Gewinn 2006 oder so 1,5 Millarden abzüglich Steueren. das sind mal neben bei nu-r 1,5 Prozent rendite. Ohne Audi Wät ihr Pleite.
    Eigenkappital Vw 8-12 Millarden Porsche 16 Millarden. Allerdeings hat Porsche dieses investiert nicht wie Niedersachsen auf der Hohen kannte RUmfahren lassen. 16.1 Millaren Eiigenkapital zu wenig für VW

  • 11.05.2009, 18:30 UhrAnonymer Benutzer: Pleite ...

    Last doch Porsche einfach Pleite gehen, wer braucht schon diese Sportwagen und Systemrelevant sind die eh nicht. - Dann können wir ja als Staat zur Not noch das insolvente Unternehmen übernehmen um die Arbeitspätze zu schützen. - Nur die Famile Porsche würde dann zu normalreichen Menschen werden.

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