Kommentare zu: Guttenberg erwägt Zerschlagung von Opel

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24 Kommentare
  • 26.05.2009, 11:49 UhrAnonymer Benutzer: C.Weihrich

    Wer immer einen vollen Teller hat und einen warmen Hintern kann gut solche Sprüch klopfen!!!

  • 26.05.2009, 11:56 UhrAnonymer Benutzer: Klumpatsch

    da haben sich die Autohersteller über 10 Jahre einen ruinösen Wettbewerb geliefert. Nun kommen Glücksritter, die Firmenteile geschenkt haben wollen und eine reichliche Mitgift verlangen. Nur weiter so.

  • 26.05.2009, 11:59 UhrAnonymer Benutzer: Tux

    Der Herr Guttenberg hat damit vollkommen Recht! Eine insolvenz kann Opel sehr wohl weiterhelfen. Dass dann der wohl der größere Stellenabbau droht, als bei einer Übernahme, ist allen klar.

    Die Überkapazitäten sind schon lange vorhanden, und um betriebswirtschaftlich auf die Füße zu kommen, MUSS diese abgebaut werden, und das wird so oder so passieren, auch bei einer insolvenz. Die Überkapazitäten wurden ja auch nicht von unseren Politikern aufgebaut, sondern von der Führung, die sich dabei noch die ein oder anderen Subventionsgelder einsacken wollten.

    Herr Guttenberg redet Klartext, und das ist auch gut so. Wenn manch SPD-Politiker, speziell H.Heil den Leuten Sand in die Augen streut, dann ist das Wahlkampf, aber ist kein echtes bemühen um eine Rettung von Opel

  • 26.05.2009, 12:18 UhrAnonymer Benutzer: Ulrich

    Es wird Zeit, dass langsam etwas Realismus in die Diskussion über OPEL eingeführt wird. Von der Politik ist das ja nicht zu erwarten, erstens haben wir weder in der SPD noch in der CDU/CSU kompetente Leute an entscheidender Stelle (woher auch ein Jura, Lehrer oder Physikstudium ohne jede praktische Erfahrung in wirtschaftlichen Fragen reicht dafür nun mal nicht aus) und zweitens sabbern sowieso beide Parteien nur nach Wählerstimmen. Wir produzieren zu viele Autos also müssen Kapazitäten gekürzt werden. An dieser realistischen bewertung und Tatsache kommen wir nun mal nicht vorbei. D.h. es müssen Kapazitäten abgebaut werden. Man kann natürlich auch nach dem Gewerkschaftswunsch arbeiten - alle arbeiten nur noch die Hälfte bei vollem Lohnausgleich.
    Wie lange das gut geht kann sich jeder ja vorstellen. Dann können wir die Steuergelder gleich in den Gully werfen. Vielleicht gar nicht so schlecht, dann würden solche Endscheidungen nicht von soviel inkompetenz entschieden werden. Langsam muss man den Leuten die Steuern hinterziehen ja dankbar sein. Sie heben wenigstens etwas Geld für die zukünftigen Generationen auf. Wie unfähig muss man eigentlich sein um in 60
    Jahren nicht einen Cent für schlechte Zeiten zurückzulegen sondern das Land total zu verschulden, das Renten- und Gesundheitssystem an die Wand zu fahren und die Schulbildung unserer Kinder (siehe PiSA) zu vernachlässigen. Das ist die Qualität von Politik und Politikern die man von CDU/CSU und SPD zu erwarten hat.

  • 26.05.2009, 12:45 UhrAnonymer Benutzer: endlich so weit

    es gibt ein leben ohne Opel. 36 million Erwerbstätig in Deutschland - wer denkt an uns ? Gute Guttenberg, weiter so.

  • 26.05.2009, 13:02 UhrAnonymer Benutzer: basti28

    bloß keine Staatshilfen! Es wird auch ohne Opel weitergehen. Das wäre alles nur Wettbewerbsverzerrrung und unfair gegenüber den anderen. Herr Gutenberg sieht das ganze realistisch und nicht wie zum beispiel Herr F.W.Stein....der nur Wahlkampf betreibt und Märchen erzählt. Weiter so Herr Gutenberg, Sie sind auf dem richtigen Weg....

  • 26.05.2009, 14:03 UhrAnonymer Benutzer: Shivan

    Opel ist deswegen insolvent, weil es technisch veraltete, oekologisch und oekonomisch verschwenderische, gesichtslose und ueberteuerte Autos baut. Hoffentlich gibt es bald weniger davon!

  • 26.05.2009, 14:13 UhrAnonymer Benutzer: Abend

    wenn OPEL oder der Käufer bürgschaften benötigt, dann können die in einem klar definierten Rahmen gegeben werden, aber ein Einstieg des Staates darf nicht erfolgen. Was macht denn GM? - Eine geordnete insolvenz, soll es doch auch so mit OPEL gemacht werden. Die starken Teile überleben und der betriebsrat muss auch etwas nachgeben und einige Mitarbeiter werden entlassen - sehr schade, aber die Finanz- und Wirtschaftspolitik hat ja nicht aufgepasst und den Schlamassel erst zugelassen

  • 26.05.2009, 14:16 UhrAnonymer Benutzer: Staatsbürger

    Apropos Wettbewerbsverzerrung. Hier zwei Auszüge aus Artikeln (zu finden bei Wikipedia.de) zum Thema LfA und VW-Gesetz.

    Anderen Regionen haben solche Eingriffe ins Wirtschaftssystem auch geholfen. Nur dass es sich hierbei um Unternehmen mit Standorten in nur einem bundesland ging.

    Diesen bundesländern geht es sichtlich nicht schlecht und tun auch insgesamt dem deutschen Steuerstaat gut. Man stelle sich nur mal vor ein solcher Effekt würde sich auch für das Unternehmen Opel ergeben...

    Vielleicht kann dann sogar von einem "Wettbewerbsausgleich" gesprochen werden. Oder ist das etwa der Punkt vor dem sich einige wenige fürchten, anstatt dies als Chance zu begreifen?!
    Alles natürlich nur spekulativ und keine bösartige Unterstellung...

    Hier die zwei Artikel ohne Wertung:

    LfA

    Neuordnung und Aufstieg nach dem Krieg

    Nach dem Krieg muss bayerns Wirtschaft wieder in Gang gebracht und die integration von über 1,9 Millionen Flüchtlingen bewältigt werden. Vor diesem Hintergrund wird am 7. Dezember 1950 durch ein eigenes Gesetz die Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LfA) gegründet, die am 1. Mai 1951 ihre Geschäftstätigkeit aufnimmt. Die LfA fördert anfangs zahlreiche kleine Gewerbebetriebe, bald auch mittelständische und große Unternehmen. breit angelegte Fördermaßnahmen und die Unterstützung angeschlagener Unternehmen tragen erheblich zum »Wirtschaftswunder« in bayern bei.

    VW-Gesetz

    Die wichtigste Vorschrift des Gesetzes ist § 2, nach der kein Aktionär mehr als 20 Prozent der Stimmrechte ausüben kann, auch wenn er mehr Anteile besitzt. So können Entscheidungen zu möglichen Übernahmen oder eine Verlagerung des Firmensitzes blockiert werden. Außerdem wird der Konzern für eine Übernahme uninteressant, weil kein Aktionär – selbst wenn er sich eine Mehrheit zusammenkaufen würde – automatisch seinen unternehmerischen Willen durch eine ihm genehme besetzung des Aufsichtsrats durchsetzen könnte.

  • 26.05.2009, 14:17 UhrAnonymer Benutzer: minimix

    Das Unternehmen OPEL baut keine schlechten Autos,
    hat jedoch nicht den "Ruf" gepflegt wie Daimler oder Porsche,
    deren Fahrzeuge auf keinen Fall besser sind als die von OPEL.

    bemerkenswert ist, dass Opel weit eher als die anderen deutschen Autohersteller die umweltfreundlichsten Fahrzeuge baut, zum beispiel für Erdgas (keine Rußpartikel, wenig CO2).

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