Kommentare zu: Opel-Rettung könnte Steuerzahler bis zu neun Milliarden Euro kosten

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41 Kommentare
  • 26.02.2009, 17:53 UhrAnonymer Benutzer: meritamun

    Dieses immer wieder auf dem Schicksal der Mitarbeiter herumgereite soll uns nur weichklopfen , damit wir nicht auf die barrikaden gehen wärend unser Regierung unsere Steuergelder als versteckte AMi Hilfe veruntreut. Opel sind die Mitarbeiter wichtig !! Wirklich??? wie diese Handaufhalter mit ihren Leiharbeitern umgehen sagt schon alles . ich sage kein Geld für diese Schnorrer ab ins tiefste Loch mit diesen Handaufhaltern. Ein Fass ohne boden das WiR zahlen sollen.

  • 26.02.2009, 17:57 UhrAnonymer Benutzer: Tobi

    ich denke, wenn Sie bei Opel beschäftigt wären und eine Familie zu ernähren hätten, würden Sie etwas differenzierter schreiben ...

  • 26.02.2009, 18:00 UhrAnonymer Benutzer: Der Staat soll sich raushalten

    Wenn die Opelarbeiter es ernsthaft wollen, dann gehen sie in Zukunft für den Satz von Hartz iV arbeiten und verzichten auf ihren Urlaub.

  • 26.02.2009, 18:10 UhrAnonymer Benutzer: kollege

    Liebe Kollegen, bezüglich der Überschrift: üblicherweise protestiert man "gegen" etwas, nicht "für" etwas. :-)

  • 26.02.2009, 18:12 UhrAnonymer Benutzer: Sebastian Schulte

    Lieber Kollege,

    das mit dem "für" und "gegen" sehe ich anders.

    Mitarbeiter protestieren gegen Jobabbau
    Mitarbeiter protestieren für Joberhalt

    Kommt eben darauf an ...

  • 26.02.2009, 18:28 UhrAnonymer Benutzer: Exitus

    Richtig 'Der Staat soll sich raushalten'. Die massive Erpressung (siehe 'meritamum') der bettler der Autobranche nimmt unerträgliche Ausmasse an. Und, wenn die einmal Geld erhalten, kommen die in immer kürzer werdenden Abständen wieder.
    Eine Lösung wäre auch, die Mitarbeiter/innen schmeissen die Geschäftsleitung raus und übernehmen das Schiff selbst. Dann arbeiten alle zum Hartz iV-Tarif und teilen sich die Gewinne, weil Opel ja so tolle Autos baut, die jeder haben will. Statt dessen gehen die auch noch demonstrieren. Wofür? Opel ist tot und wenn das Pferd tot ist, muss der Reiter absteigen. Gibt's es eigentlich noch Leute, die Kaufverträge für Opel/Saab unterschreiben? deren Gejammer möchte ich hören, wenn die morgen ohne Ersatzteile/Kundendienst dastehen und selbst die gebrauchten Opels allenfalls zum Schrottwert noch Abnahme finden. Die Regierung braucht ab nächsten Monat jeden Cent für die Auszahlung der Hartz iV-beträge/Sozialhilfe, so überleben auch Opellaner mit Familie. Und für die Volksgemeinschaft ist das absolut die billigste Lösung.

  • 26.02.2009, 18:33 UhrAnonymer Benutzer: Steuergelder sind nicht für USA da

    Gestern erklärte ein J. Fischer auf bbC-TV wieder seine Welt und schwärmte davon, wie richtig es sei, wenn wir die Schulden der Süd-EU-Staaten übernehmen würden. Das sah er in keiner Weise als unerhört an, sondern er griff umgekehrt jeden Normaldenkenden, der derartig absurde Vorschläge weit von sich weist, mit seiner ausgeleierter Nationalistenkeule an.

    Er fand es auch sehr gut, daß unsere Abwrackprämie vor allem ausländischen Kleinwagenherstellern zugute käme und weniger den deutschen Herstellern. Seine Augen blitzen dabei, und seine klammheimliche Freude war unübersehbar.

    Wenn nun im akuten Fall „Opel“ der deutsche Steuerzahler mittels Schulden Geld in diese Noch-US-Fabrik steckt, dann nur so, daß danach im Gegenzug die Aktienmehrheit bei uns liegt. Nur so, nicht anders!

    Diese Fabrik wurde uns nach dem 1. Weltkrieg abgenommen. Das Wissen – die Hauptsache - haben heute sowieso die deutschen ingenieure und Techniker im Kopf. Das US-geschulte Management ist dabei ohne Wert.

    Wenn GM nicht nach aktuellem börsenkurs verkauft, bekommen sie hinterher gar nichts, weil die Fachleute, die den eigentlichen Wert darstellen, nach einem Konkurs in andere betriebe gehen.

    Wenn davon abweichend direkt oder indirekt Geld in die USA geschickt würde, ohne die Aktienmehrheit zu erlangen, würde hier der bogen überspannt werden. Das wäre nicht vermittelbar. Für die USA arbeiten wir nicht und zahlen auch keine Steuern.

  • 26.02.2009, 19:49 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    ich verstehe nicht, warum man das Geld nicht lieber in Steuersenkungen investiert. Skandal. Die 9 Mrd. sind natürlich sehr konservativ geschätzt. Es werden - wie immer - eher 30-40 Mrd. sein.

  • 26.02.2009, 19:55 UhrAnonymer Benutzer: nn

    9 Mrd. wären bei angeblich 50000 betroffenen Arbeitsplätzen eine Subvention von 180.000.00 Euro pro Arbeitsplatz, wobei schon feststeht, dass nicht alle Arbeitsplätze sondern vielleich 2/3 erhalten blieben (dann wären es schon 300.000,00 Eurp pro Arbeitsplatz). Und wie lange die dann existieren steht auch noch in den Sternen.

    ich denke es ist klar, dass eine Mehrheit von Arbeitslosigkeit bedrohter bürger, die ihre Steuergroschen in mittelständischen betrieben verdienen und dabei viel länger, härter und zu niedrigerem Lohn als Opelaner schufften müssen, den Opel-Miatarbeitern zu diesen beiträgen keine Arbeitsplätze schenken können.

  • 26.02.2009, 19:57 UhrAnonymer Benutzer: Subventionierer

    ich kenne Leute, die Opel schon vor 1-2 Jahren verlassen haben. Sie konnten es nicht mehr ertragen, in einer Scheinwelt zu leben, kannten ganz genau den Alltag bei Opel und sahen kommen, was kommen musste. Es gab gutes Geld, mit der Arbeitsmoral war es bei vielen aber dafür nicht sonderlich gut bestellt. Sie ruhten sich auf ihren Pöstchen aus oder taten nur das Notwendigste. Wer ehrlich ist muss zugeben, dass solche Arbeitsmoral von einer Firma nicht auf Dauer getragen werden kann. Sicher, es gab auch jede Menge Leute, die ihre Arbeit ordentlich verrichtet haben. Trotzdem war die Anzahl der "Faulenzer" erschreckend hoch.
    Nun stellt sich also die Frage, wen oder was soll der Staat retten? Einen Konzern, der eine verfehlte Geschäftspolitik betrieben hat? Eine beträchtliche Anzahl von Arbeitsplätzen, auf denen man sich mehr ausruhen kann als ordentlich zupacken muss? Wer glaubt, dass eine Krise ohne Einschnitte zu bewältigen ist, hat die aktuelle Situation immer noch nicht verstanden. Treffen wird es wieder den Rechtschaffenen, der trotz guter Arbeit seinen Arbeitsplatz verliert. Aber er wird einen neuen Arbeitsplatz wieder finden, auf der Strecke bleibt der Faulenzer. Und diesen mit ALG und Hartz iV zu entlohnen ist allemal billiger und gerechter, als einen totgeweihten Konzern zu subventionieren. Wer nach den Subventionierungen von banken und den damit verbundenen Wettbewerbsverzerrungen den gleichen Schritt in die Realwirtschaft wagt, macht ein Fass ohne boden auf. Der Staat sind wir, das Geld ist unseres und der Geldbeutel ist schon leer.

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