Autokrise: Renault will selbst ins Geschäft mit Altautos einsteigen

Autokrise: Renault will selbst ins Geschäft mit Altautos einsteigen

Mit der Abwrackprämie allein will sich Renault-Chef Carlos Ghosn nicht begnügen. Der französische Autobauer will auch mit dem Abwracken selbst Geld verdienen.

Als wohl erster Autohersteller überhaupt plant der teilstaatliche Konzern Renault jetzt eine riesige Demontagefabrik für Altwagen. Aus ganz Europa sollen sie ins Werk Flins bei Paris angeliefert werden. Die verwertbaren Teile und Materialien werden vermutlich gleich an Ort und Stelle wiederverwertet. „Wir planen einen Öko-Pol“, sagt Werksdirektor Olivier Rémoleux. „Wir denken auch an unsere Produkte, wenn sie am Ende ihres Lebenszyklus stehen.“

Normalerweise übernehmen externe Dienstleister die Demontage alter Autos und die Wiederverwertung gebrauchter Teile – nicht die Autohersteller selbst. Renault hat sich der Regierung gegenüber verpflichtet, die Beschäftigtenzahl im Heimatland nicht noch weiter zu reduzieren.

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