Automobilbranche: Porsche liefert Topergebnis

Automobilbranche: Porsche liefert Topergebnis

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Firmenloge auf einer Motorhaube eines Porsche Fahrzeugs

Die große Nachfrage nach dem Geländewagen Cayenne hat Porsche in der ersten Hälfte 2011 Topergebnisse beschert. Bei den Sportwagen verzeichnen die Schwaben dagegen ein Minus.

Der schwäbische Sportwagenhersteller schraubte seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten um 19 Prozent auf 5,22 Milliarden Euro nach oben. Auch beim operativen Gewinn legte das Unternehmen deutlich zu: 1,07 Milliarden Euro von Januar bis Ende Juni sind 395 Millionen Euro mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum - das ist ein Zuwachs von fast 60 Prozent. Der Absatz stieg den Angaben zufolge um 26 Prozent auf 56 272 Fahrzeuge.

Bei den tatsächlichen Übergaben an die Kunden in den Autohäusern ist der Zuwachs sogar noch höher: 37 Prozent mehr bedeuten in Summe 60 659 Autos. Diese Zahl hatte Porsche bereits Mitte Juli veröffentlicht.

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Cayenne bringt's

Als Zugpferd für die Zuffenhausener erwies sich einmal mehr der Geländewagen Cayenne: Rund jeder zweite Porschekäufer entscheidet sich inzwischen für dieses Modell. Porsche konnte den Absatz bei diesem Modell im ersten Halbjahr um 26,3 Prozent steigern.  Mit 28.405 Fahrzeugen konnte die Baureihe von Januar bis Juni 2011 ihren Absatz im Vorjahresvergleich mehr als verdoppeln. Außerdem verkaufte Porsche mit fast 2.000 Einheiten des Cayenne S Hybrid im Segment der hybridbetriebenen großen SUV`s mehr Fahrzeuge als die Wettbewerber.

Bei den Sportwagen lief es hingegen weniger gut. Der Panamera - erst seit September 2009 auf dem europäischen Markt erhältlich -  erreichte einen Absatz von 11.567 Fahrzeugen - das entspricht einem Minus von 3,2 Prozent. Im August 2011 erweitert Porsche mit dem Panamera Diesel das Angebot in der Baureihe. Insgesamt verkaufte Porsche im ersten Halbjahr 16.300 Sportwagen (minus 12,1 Prozent gegenüber  Vorjahreswert). Davon entfielen 10.101 Fahrzeuge auf den 911, 3.860 auf den Boxster und 2.339 auf den Cayman.

Die Zahl der Porsche-Mitarbeiter stieg deutlich: 13 908 Beschäftigte zum Stichtag 30. Juni 2011 bedeuteten gegenüber Ende Dezember ein Plus von 5,7 Prozent. Porsche hatte bereits angekündigt, auch in den nächsten Monaten kräftig einzustellen.

Vorstandsvorsitzender Matthias Müller bekräftigte zudem die bekannte Prognose, 2011 einen neuen Absatzrekord von mehr als 100 000 Fahrzeugen aufzustellen

Doppelter Umsatz und neue Markenstrategie

Doch damit nicht genug. Bis 2018 will Porsche den Absatz auf 200.000 Autos pro Jahr verdoppeln. Bernhard Maier, Vorstand für Marketing und Vertrieb, erklärte im Internview mit dem Handelsblatt, Porsche werde im Rahmen der Strategie bis 2018 voraussichtlich 7000 neue Mitarbeiter einstellen. Zusätzlich, so das Handelsblatt weiter, würde im von selbständigen Partner geprägten Händlernetz bis 2020 weitere 7000 Stellen geschaffen.

Auch in puncto Markenimage schlägt Porsche einen neuen Weg ein. Künftig sollen nicht mehr immer höhere PS-Zahlen im Vordergrund stehen, sondern eine verbesserte Effizienz und energiesparenden Antriebskonzepte. Maier sagte zum Handelsblatt, es gehe nicht mehr nur um PS, sondern um mehr Ideen pro PS.

Wolfgang Hatz, Entwicklungsvorstand bei Porsche, sagte im Interview mit der WirtschaftsWoche über den neuen Elfer: "Effizienz ist das große Thema: Wir haben das Gewicht reduziert, den Verbrauch optimiert und trotzdem noch mehr Fahrspaß reingebracht."

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