Automobilindustrie: Audi will 2008 neuen Absatzrekord in Deutschland erzielen

Automobilindustrie: Audi will 2008 neuen Absatzrekord in Deutschland erzielen

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Audi R8 samt Audi-Chef Rupert Stadler

Audi will den Vorjahresabsatz von 254.000 Autos in Deutschland 2008 übertreffen. Dies sagte Audi-Vertriebsvorstand Ralph Weyler im WirtschaftsWoche-Interview auf der Automesse in Detroit. Für den Gesamtmarkt ist Weyler dagegen weniger optimistisch.

„Der Knoten im deutschen Automarkt wird auch in diesem Jahr nicht platzen“, sagte Weyler. „Die Deutschen halten sich beim Autokauf zurück, weil sie im Durchschnitt weniger verfügbares Einkommen haben, weil sie fürs Alter sparen, und weil die alten Autos länger halten.“ Für Audi werde es in Deutschland aber „wie bereits in der Vergangenheit eine Sonderkonjunktur geben“.

In den USA will Weyler im laufenden Jahr erstmals über 100.000 Autos absetzen. „Langfristig“, so der Vertriebschef, „haben wir in den USA sicher ein Potenzial von 150.000 bis 200.000 verkaufte Autos.“ Angesichts des niedrigen Dollarkurses könnte es sich für Audi rechnen, in den USA zu produzieren.

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Volkswagen plant bereits ein Werk in den USA, hat sich aber noch nicht auf einen Standort festgelegt. Weyler sagte, es sei „gut möglich“, dass Audi auch in diesem Werk produziere: „Wir verkaufen im Moment rund 93.000 Autos pro Jahr in den USA. Bei dieser Größenordnung ist es vernünftig, kein eigenes Werk zu betreiben, sondern sich mit einem Partner zusammenzutun.“

Auch in Indien plant Audi ein neues Werk. Einer der wichtigsten Gründe, so Weyler, seien die hohen Importzölle in Höhe von 120 Prozent. „Wir wollen bis zum Jahr 2015 rund 30 Millionen Euro in Indien investieren, um den A6, den A4 – und vielleicht noch weitere Modelle – zu produzieren.“

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