Automobilindustrie: Mercedes: Nur noch Breslau und Timisoara als Standorte für Kleinwagenwerk im Rennen

Automobilindustrie: Mercedes: Nur noch Breslau und Timisoara als Standorte für Kleinwagenwerk im Rennen

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Der Aufsichtsrat der Daimler AG wird sich am kommenden Mittwoch mit den möglichen Standorten des künftigen Kleinwagenwerks in Osteuropa befassen

Der Vorstand der Daimler AG wird sich am kommenden Dienstag mit den möglichen Standorten des künftigen Kleinwagenwerks in Osteuropa beschäftigen. Wie die WirtschaftsWoche aus Unternehmenskreisen erfuhr, sind nur noch zwei Standorte im Rennen.

Dabei handelt es sich nach Auskunft eines hochrangigen Managers um die Region Breslau in Polen und um einen Standort im rumänischen Timisoara (Temesvar). Der rumänische Ort Cluj (Klausenburg), wo seit kurzem der Handyhersteller Nokia produziert, soll dagegen aus dem Rennen sein. In dem neuen Werk sollen zusätzlich zur Fertigung in Rastatt von 2012 an die Nachfolgemodelle der aktuellen Mercedes A- und B-Klasse produziert werden.

Daimler-Chef Dieter Zetsche will dem Vernehmen nach am neuen Standort künftig jährlich rund 150. 000 Fahrzeuge fertigen lassen. Weitere 250 .000 Einheiten sollen in Rastatt hergestellt werden. Durch die Fertigung in Osteuropa will Mercedes endlich auch mit seinen Kleinwagen schwarze Zahlen schreiben.

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Bisher habe der Autokonzern mit den kleinsten Mercedes-Modellen kein Geld verdient, berichten Unternehmensinsider. Der Nachfolger soll eine Rendite im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich schaffen.

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