Automobilindustrie: Nissan baut 20.000 Arbeitsplätze ab

Automobilindustrie: Nissan baut 20.000 Arbeitsplätze ab

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Nissan-Chef Carlos Ghosn will 20.000 Jobs abbauen. Der Autohersteller ist von der Wirtschaftskrise schwer getroffen

Der japanische Autobauer Nissan erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Milliardenverlust und will 20.000 Arbeitsplätze abbauen. Wie das Unternehmen am Montag in Tokio mitteilte, wird für das im März zu Ende gehende Geschäftsjahr ein Verlust von 265 Billionen Yen (2,244 Milliarden Euro) erwartet.

Im dritten Quartal sei ein Nettoverlust von 83,2 Milliarden Yen (710 Millionen Euro) angefallen. Im Vorjahreszeitraum hatte Nissan noch einen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro gemacht. Nissan-Vorstandschef Carlos Ghosn sagte, die globale Autoindustrie sei in heftigen Turbulenzen, und sein Unternehmen sei da keine Ausnahme.

Der Manager, der zugleich Vorstandschef von Renault ist, sagte weiter, 1999 habe Nissan allein Probleme gehabt. 2009 aber würden angesichts der Finanzmarktkrise und des Konjunkturabschwungs alle leiden, sagte Ghosn vor Journalisten.

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Zum Stellenabbau - der rund 8,5 Prozent der weltweit 235.000 Beschäftigten umfasst - teilte Nissan mit, 12.000 der abzubauenden Arbeitsplätze seien in Japan angesiedelt. Weitere Informationen zur regionalen Verteilung wurden nicht mitgeteilt.

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