Automobilkonzern: Von Saab lernen heißt Siegen lernen

Automobilkonzern: Von Saab lernen heißt Siegen lernen

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Saab in einem Autohaus

von Martin Seiwert

Der schwedische Autobauer Saab scheint nicht mehr auf die Füße zu kommen. Ein Gutes hat der Niedergang der einstigen Kultmarke: Opel kann eine Menge daraus lernen.

Amerika soll es also richten, wieder einmal. So allerhand hat der Haupteigner von Saab, Victor Muller, in den letzten Wochen und Monaten probiert, um sein Unternehmen vor dem Konkurs zu bewahren. Einen Autohersteller und einen Händler aus China hat er aufgetrieben, die bei Saab einsteigen wollen. Doch der Deal ist wackelig und die Not groß. Muller kann seinen 3 700 Angestellten derzeit nicht einmal mehr die Gehälter überweisen. Bis das Geld aus Fernost fließt, muss deshalb dringend eine Zwischenfinanzierung her.

Hier kommen die Amerikaner ins Spiel. Ausgerechnet General Motors – der einstige Saab-Eigentümer, der die Marke in den Abgrund manövrierte und sie im vergangenen Jahr dann abstieß – soll Muller nun mit einer Geldspritze Luft verschaffen. Davon will der Niederländer in diesen Tagen das GM-Management überzeugen. Sollte er ohne amerikanische Almosen nach Schweden zurückkehren, ist seine nächste Fahrt wohl die zum Insolvenzrichter. Die Gewerkschafter in Schweden reden bereits ganz offen vom Konkursantrag.

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