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Automobilzulieferer: Schaeffler verhandelt in China mit potenziellen Investoren

von Matthias Kamp (Peking)

Die Erbin des gleichnamigen Autozulieferers, Maria-Elisabeth Schaeffler, verhandelt mit potenziellen Investoren aus dem Reich der Mitte. Damit wären die aktuellen Probleme des Unternehms gelöst.

Auf der Suche nach einem Retter ist die angeschlagene Schaeffler-Gruppe offenbar auch in China aktiv. Der süddeutsche Autozulieferer verhandle unter anderem mit der Pekinger Stadtverwaltung, heißt es in Branchenkreisen in Peking. Vorbild sei die Übernahme des insolventen Konkurrenten Delphi aus den USA. Im April hatte ein Konsortium aus Pekinger Stadtverwaltung, dem staatlichen Stahlkonzern Capital Iron & Steel und einem chinesischen Privatinvestor große Teile des von General Motors abgespaltenen Unternehmens gekauft. „Wir haben immer gesagt, dass wir mit möglichen Investoren sprechen, um das Interesse zu qualifizieren“, kommentiert ein Sprecher der Schaeffler-Gruppe in Herzogenaurach die Gespräche in China.

Für Schaeffler wären mit einem Einstieg der Chinesen die akuten Finanzprobleme kurzfristig gelöst. China hingegen gewönne Zugang zum Know-how, zur Technologie und zu den Vertriebswegen des deutschen Spezialisten. Schaeffler betreibt in Anting bei Shanghai ein Zentrum für Forschung und Entwicklung und landesweit fünf Produktionsstätten. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in China mehr als 3000 Mitarbeiter.

19 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 26.08.2009, 20:00 UhrAnonymer Benutzer: Nabil

    G L O b A L i S i E R U N G

  • 11.07.2009, 22:36 UhrAnonymer Benutzer: Araba

    worum homs d oraba koa brot ? weils kamel hom ;-) das die sich porsche sichern kann man ja nachvollziehen. die die in china noch alle vom fahrrad aufs auto umsteigen brauchen natürlich erstmal schaeffler- conti- und opel know how. der porsche kommt dann später. und montiert wird da sicher nichts in eisenach, rüsselsheim oder stuttgart. die zahlen sicher nicht unser marodes steuer- und sozialsystem über die preise unserer exportgüter

  • 04.07.2009, 16:47 UhrAnonymer Benutzer: Rudy

    ihr müsst alle nen Schlag haben, wenn ihr denkt das es gut für Deutschland wäre wenn China bei Schaeffler einsteigt.
    ich kann nur sagen das die Schaeffler Gruppe mit täglich 5 Patent Anmeldungen unter den Top Ten beim Patentamt ist.
    Wenn China zu diesen Know How zugang erhält könnt ihr euch sicher ausmalen wie es mit Deutschen Arbeitsplätzen ausschaut. Da gibt es in 20Jahren keine mehr in Deutschland.
    Und bevor ihr von Nazi Vergangenheit sprecht recherchiert erstmal von was ihr sprecht.
    Frau Schaeffler selbst hatt ein Externes Unternehmen beauftragt die eigene Vergangenheit zu prüfen.

    http://www.focus.de/finanzen/news/auto-schaeffler-beschaeftigte-in-nazi-zeit-zwangsarbeiter_aid_374776.html

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