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Autovermieter: Leihwagen: Abwrackprämie lässt Mietpreise steigen

von Ulrich Hanke

Für viele Autobauer mag die Abwrackprämie ein Segen sein. Für Autovermieter entwickelt sie sich zum Problem.

Ein halbes Jahr nach Einführung des staatlichen Zuschusses für private Neuwagenkäufer müssen die Vermieter ihre Autos nicht nur teurer einkaufen, mitunter haben sie auch Probleme, überhaupt rechtzeitig an genug neue Fahrzeuge zu gelangen. Der Grund: Die Hersteller müssen die gebrauchten Wagen der Verleiher meist nach wenigen Monaten zurücknehmen und weiterveräußern. Doch vor allem Kleinwagen verkaufen sich durch die Abwrackprämie derzeit am besten neu. Das macht die Vermieter zu Kunden zweiter Wahl. „Die Autobauer haben ein größeres Interesse, Fahrzeuge an Verbraucher zu verkaufen als an uns“, sagt Michael Brabec, Chef des Bundesverbandes der Autovermieter. Kleinwagenflotten zu erneuern sei besonders schwierig. „Wenn Autovermieter überhaupt neue Wagen bekommen, dann zu höheren Preisen“, sagt er.

Zehn bis 15 Prozent seien die inzwischen teurer. Davon betroffen ist auch der Vermieter Europcar, den höhere Preise „durch längerfristige Verträge aber zeitverzögert treffen“, sagt eine Sprecherin. Brabec nimmt zudem an, dass die Mengenrabatte sinken. Das alles erhöhe den Mietpreis. Er rechnet 2009 mit einem „Mietpreisanstieg von zehn Prozent“. Der Deutschland-Chef des Vermieters Avis, Frank Lüders, sieht die Lage ähnlich: „Wir profitieren bei den Konditionen verglichen mit regionalen Vermietern zwar von unserer Marktmacht.“ Doch der Run auf Kleinwagen bescherte Avis „Probleme durch spät gelieferte Fahrzeuge“. Dort, wo man höhere Preise verlangen kann, werde Avis das tun.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 19.07.2009, 18:48 UhrAnonymer Benutzer: @Hägar Schmidt

    :-))
    bitte sag deinem Freund, dass er noch harter arbeiten soll [...], um einen neuen Wagen (bayerische Mist Wagen) zu leisten.

    Der verkaeufer hat keinen Fehler gemacht: wer wenig Geld hat, hat auch wenige Wuerde!!!!

  • 19.07.2009, 18:08 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Staatliche Manipulation wirkt sich doch immer zu Ungunsten der bürger aus. beispiel:

    Gestern war in bei einem bMW-Händler im westlichen Westdeutschland und wollte für einen bekannten einen Gebrauchtwagen kaufen. Nein, ich war nicht in schmutziger Jeans hingegangen - ich war ordentlich angezogen, mit Sakko und mit meinem A6 vorgefahren.

    a) der Verkäufer, mit dem ich den Termin vereinbarte, war nicht da. Auch der Wagen war noch nicht da - er musste zuerst von einer anderen Filiale geholt werden. Alleine dass der Termin schon verschlampt wurde, ist einfach lächerlich unseriös
    b) die Dame am Empfang betrachtete das als normal und meinte ob wir warten wollten. Nun gut, ich wollte ja jemandem einen Gefallen tun, also erst mal warten... Also warten, wir würden direkt angesprochen wenn der Wagen da ist, meinte sie.
    c) nach 50 Minuten (im Gespräch mit meinem bekannten merkte ich nicht mal wie schnell die Zeit vergeht, sonst wäre ich längst gegangen) merkten wir, dass der Wagen nun vor dem Haus steht (Motor noch warm), aber der nette Kollege Verkäufer nicht zu sehen war.
    d) wir schauten uns den Wagen an und baten, den Verkäufer zu rufen. Nach weiteren 10 Minuten kam er nicht
    e) wir gingen wieder ins Haus und fragten was die Sache sei. Die Empfangsdame zeigte auf einen Neuwagen in der Ausstellung: da sass unser Kollege Verkäufer und belaberte einen anderen Kunden.

    Nachdem ich den Chef beschimpft hatte, verliessen wir das unwürdige Anwesen. Der bMW-Händler wird mich nie wieder sehen - das ist ihm aber offensichtlich egal. Diesen Spasstüten geht es einfach zu gut.

    Weg mit der lächerlichen Abwrackprämie; hier soll ein bisschen Marktwirtschaft einzug halten. Täte dem unfähigen bMW-Händler gut tun; er hat seinen Job verfehlt.

    Ach ja; und ein bMW kommt mir nie mehr in die Firma.

  • 19.07.2009, 13:04 UhrAnonymer Benutzer: hirnlego

    die sollen mal nicht so jammern, nach der abwrackprämie kommen die autokonzerne sicher wieder heulend angerannt um ihnen ihre blechhalden zu verhökern, dann haben sie wieder "marktmacht" (insofern es noch einen markt gibt)

    ps: eigener fuhrpark
    e-bike cannondale bad boy mit bionx pl 250 ht (250w/60km reichweite)
    19 jahre altes rennrad kettler alpha (9kg)
    14 jahre alter passat kombi (193000 km, frischer tüv, grüne plakette, geteilt mit 3 familien der hausgemeinschaft - läuft noch min. 2 tüv intervalle)

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