Bahnprivatisierung: Transnet-Chef Hansen warnt SPD vor Beck-Modell

Bahnprivatisierung: Transnet-Chef Hansen warnt SPD vor Beck-Modell

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Gezerre um die Bahnprivatisierung

Kurz vor der Abschluss-Sitzung der SPD-Arbeitsgruppe zur Bahnreform hat Transnet-Chef Norbert Hansen Pläne der Partei kritisiert, den Regionalverkehr aus der Privatisierung auszunehmen.

„Das wäre ein klarer Bruch mit uns, der zu einer massiven Konfrontation führen würde“, sagte der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. Um Kritiker für eine Teilprivatisierung zu gewinnen, hatte SPD-Chef Kurt Beck in der Arbeitsgruppe vorgeschlagen, neben dem Schienennetz auch den Regionalverkehr in öffentlicher Hand zu lassen. Die Abschluss-Sitzung der Kommission findet am Montag in Berlin statt. Der Arbeitsgruppe gehört auch Hansen an.

Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel stellt sich gegen eine Privatisierung der Bahn. In einem noch unveröffentlichten Schreiben an alle Bezirks- und Landesvorsitzenden der SPD, das auch Drohsel unterzeichnet hat,  fordert das privatisierungskritische Bündnis „Bahn für alle“, die Bahn in öffentlichem Eigentum zu belassen.

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„Wir möchten Sie dafür gewinnen, dass Sie sich für eine bessere Bahn in vollständiger öffentlicher Hand aussprechen“, heißt es darin, wie die WirtschaftsWoche berichtet. Keines der Privatisierungsmodelle, das in den vergangenen Wochen auf den Markt geworfen worden sei, entspreche dem Beschluss des Hamburger SPD-Bundesparteitages.

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Unternehmer stellen sich vor
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