Kommentare zu: Makabre Methoden

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14 Kommentare
  • 04.02.2008, 16:38 UhrAnonymer Benutzer: Spekulatius

    Aber Verzeihung, die banken sind hier doch keine Opfer. Den
    Mitarbeitern werden so unrealistisch hohe Ziele aufgepresst, von denen
    jeder erfahrene banker weis, daß sie mit legalen Mitteln nicht einmal
    annähernd erreichbar sind.

  • 04.02.2008, 17:19 UhrAnonymer Benutzer: thermonaut

    Mir wurden in der Filiale (Deutsche leidenschaftliche Großbank) schon Aktien angeboten, die gleichzeitig vom selben institut zu Hunderttausenden auf den Markt geworfen wurden..nach dem Motto "Rette sich wer kann"

  • 04.02.2008, 19:29 UhrAnonymer Benutzer: Insider

    Das ein berater von sich aus "fingierte" Kundenkonten eröffnet, soll vorkommen. Aber das eine bank, die einem großen deutschen Versicherer gehört, auch "fingierte" Kundenkonten eröffnet ist zu 100 % sicher. Es werden mit einem "Glücksrad" vor einem z.b. Spielwarengeschäft mit einem Zauberer Passanten angelockt. Die Leute dürfen am Glücksrad drehen und werden auf alle Fälle gewinnen. Den Gewinn können sie sich im Spielwarengeschäft abholen. Dort stehen aber schon die bänker. Es wurde nicht bargeld gewonnen, sondern ein Gutschein über z.b. 10 oder 20 €. Nur der Gutschein wird nicht in bar eingelöst, sondern muss auf einem neu eröffneten Sparkonto bei der bank eingezahlt werden.
    Die Kontoeröffnungsdaten vom neuen Kunden werden eingeholt und nach Wochen erhält der Kunde sein Sparbuch (oder Sparbuchkarte) zugeschickt. Er hat jetzt ein Guthaben von 10 €. Geht er auf die bank um das Geld abzuheben, wird er mit gezielter Gesprächsführung dazu verdonnert, das Konto mindestens ein halbes Jahr nicht aufzulösen. So kann man die Kundenstatistik aufpolieren. Dies ist zwar aus banksicht unter Ertragsgesichtspunten Schwachsinn, aber der bankenvorstand kann sich vor dem Versicherungsvorstand über Kundenzuwächse profilieren. Armes deutsches Unternehmertum.

  • 04.02.2008, 21:20 UhrAnonymer Benutzer: so-isses

    hoch lebe die virtuelle Welt. Offenbar ist da alles möglich. Das Kids sich darin verlieren ist schon schade, dass aber Großkonzerne in der gleichen Welt leben ist eine Katastrophe.

  • 05.02.2008, 10:17 UhrAnonymer Benutzer: jojo

    Natürlich gehört kriminelle Energie dazu, seinen Arbeitgeber derart zu betrügen. Mir tun die banken jedoch nicht besonders leid. Mit dem Prinzip, jedes Jahr die zu erbringenden Leistungen hochzuschrauben und Jahr für Jahr mehr Gewinn zu erwirtschaften werden die Mitarbeiter massiv unter Druck gesetzt. Dass hierdurch der eine oder andere dem Druck nicht mehr Stand hält, kann nachvollzogen werden. Gewinnmaximierung um jeden Preis ist allerdings nicht nur ein Phänomen in der Kreditwirtschaft.
    Mein Statement soll keine Entschuldigung für die beschriebenen Verfehlungen sein. Aber wie so vieles hat die Geschichte zwei Seiten.

  • 06.02.2008, 22:33 UhrAnonymer Benutzer: Keifler

    sehr guter bericht

  • 08.02.2008, 19:21 UhrAnonymer Benutzer: genau

    morgens wird angesagt was "noch weg muß" soll heißen was noch verkauft werden muß und dann trennen sich die gute und n berater (die es wirklich gibt von denen, die den Druck nicht aushalten und die Kundeninteressen vernachlässigen. Warum das plötzlich ein aktuelles Thema sein soll ist mir nicht verständlich, läuft doch schon seit vielen Jahren so und übrigen nicht nur in banken

  • 13.02.2008, 21:00 UhrAnonymer Benutzer: Sparkässler

    Ja, es läuft tatsächlich seit Jahren so. Nur hat das bisher nie jemand thematisiert. banker kann eh niemand gut leiden, den bankern gehts doch gut, die sollen nicht jammern...Leute, was in banken und Sparkassen an Verkaufsdruck herrscht, ist unvorstellbar. Das hat nichts damit zu tun, dass die Mitarbeiter nicht leistungsbereit wären-gamz im Gegenteil, viele würden alles dafür geben, ihre Kunden endlich wieder angstfrei und ohne den erbärmlichen Druck beraten zu können. bloß leider wird von einem einjährigen Sparbrief zum festen Zinssatz die bank nicht reich. Ein bausparer oder eine Lebensversicherung muss mindestens noch rausspringen. Oder ein PS-Los. Sonst gibts Ärger mit dem Filialleiter oder der nächsten Führungsebene. Verkaufen. Ncht beraten...Argument: "ihr sichert damit eure Arbeitsplätze!" Der Hype um die Abgeltungssteuer 2009 wird wieder viele neue Opfer unter den Kunden fordern. Leute, Augen auf! Was euch jemand was ganz besonders anpreist, hat das iMMER einen Haken.

  • 15.02.2008, 11:35 UhrAnonymer Benutzer: Alex M.

    Wer seinen Mitarbeitern derartig unrealistische Ziele setzt, dass dieser seine Zeit und Energie damit verschwenden muss, sich Tricks zu überlegen wie er sich die Ergebnisse zusammenschummeln kann, anstatt einfach Kunden zu beraten und zu verkaufen, der hat anscheinend noch nicht kapiert, das Qualität oft wichtiger ist als Quantität.
    Lieber 10 Neukunden, mit aktiver Kontoverbindung, die aufgrund der guten beratung und betreuung auch ihre Geldanlagen tätigen, als 100 Neukunden, die nur ein Umsatzloses Konto haben, nie jemand zu Gesicht bekommt, nur Kosten verursachen, und daher irgendwann wieder aufgelöst werden müssen.

    Langfristig denkende Manager sind anscheinend eine vom aussterben bedrohte Spezies.

    Wichtig ist nur noch, wie toll die Gewinnsteigerungen in meiner Amtszeit sind. Was danach kommen wird, ist nicht mein Problem.

  • 19.02.2008, 11:32 UhrAnonymer Benutzer: Eraser

    Ja, die "armen banken"... schon in meiner Ausbildung gab es den Spruch "Der Kunde ist nicht König, sondern Partner."... und dann sah ich die Verwunderung in den Gesichtern der MA, wenn man hörte, welch schlechtes image banken haben. Aber keiner wollte die Praktiken sehen, mit denen Kunden über den Tisch gezogen wurden.
    Leider sind viele Kunden viel zu naiv und lassen sich ohne mitzudenken jeden Dreck aufschwatzen. Mir tun MA leid, denen Vertrieb auf "Teufel komm raus" abgepresst wird. bei solchen banken sollte man sein Geld nicht anlegen... solche Ki sollten schließen...
    Mir kommt der Kaffee hoch, wenn ich schon den Werbespruch einer uns allen bekannten bank höre "Vertrauen ist alles..." oder "Leistung aus Leidenschaft". Sollte eher "Leistung, die Leiden schafft" heißen. Leiden beim MA und Kunden. Hier sollte man eingreifen...

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