
Insider rechnen nach einem Bericht der WirtschaftsWoche nicht damit, dass die Vorgabe erreichbar ist, denn das Wertpapiergeschäft als wichtige Ertragssäule bricht derzeit ein. „Wenn sich nichts grundlegend ändert, werden wir kaum mehr als eine Milliarde erzielen“, sagte ein Aufsichtsrat dem Magazin. Große Zuwachsraten verbucht die Deutsche Bank zwar im Ausland. In Indien, China, Polen oder Portugal rechnet sie mit Zulauf.
Doch in vielen dieser Länder ist sie noch mit dem Aufbau des Filialnetzes beschäftigt, was hohe Kosten verursacht. Zudem stagniert das Privatkundengeschäft in Deutschland.
Deshalb hat die Bank den Vertriebsdruck erhöht: Die individuellen Vertriebsziele für die Kundenberater wurden nach Angaben eines Insiders im Schnitt um zehn Prozent angehoben. „Der Druck ist sehr hoch“, so ein Berater zur WirtschaftsWoche.













