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Banken: Deutsche Bank: Privatkundengeschäft verfehlt Ergebnisziel

Die Deutsche Bank wird in diesem Jahr voraussichtlich das selbst gesteckte Ziel verfehlen, im Privat- und Firmenkundengeschäft das Ergebnis vor Steuern von 1,15 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 1,3 Milliarden Euro zu steigern.

Das Privatkundengeschäft der Quelle: dpa
Das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank verfehlt ihr Ziel Quelle: dpa

Insider rechnen nach einem Bericht der WirtschaftsWoche nicht damit, dass die Vorgabe erreichbar ist, denn das Wertpapiergeschäft als wichtige Ertragssäule bricht derzeit ein. „Wenn sich nichts grundlegend ändert, werden wir kaum mehr als eine Milliarde erzielen“, sagte ein Aufsichtsrat dem Magazin. Große Zuwachsraten verbucht die Deutsche Bank zwar im Ausland. In Indien, China, Polen oder Portugal rechnet sie mit Zulauf.

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Doch in vielen dieser Länder ist sie noch mit dem Aufbau des Filialnetzes beschäftigt, was hohe Kosten verursacht. Zudem stagniert das Privatkundengeschäft in Deutschland.

Deshalb hat die Bank den Vertriebsdruck erhöht: Die individuellen Vertriebsziele für die Kundenberater wurden nach Angaben eines Insiders im Schnitt um zehn Prozent angehoben. „Der Druck ist sehr hoch“, so ein Berater zur WirtschaftsWoche.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 14.04.2008, 00:31 UhrAnonymer Benutzer: Uta

    Danke Hr.Ackermann , dass ich ihnen fehle !
    Als Privatkundin haben Sie mich seit Jahren gemieden und mit mir viele weitere Kunden verschreckt. Aber banken leben nicht nur von Spekulanten und heisser Luft ! Aber einen Trost haben Sie ja :
    ihre millionenfache Abfindung, die auf Sie wartet !

  • 13.04.2008, 20:32 UhrAnonymer Benutzer: K.Mann

    "Leistung aus Leidenschaft"! - Mit einer so hohlen Phrase kann man doch keine Kunden neu gewinnen, die man zum Teil vor Jahren als nicht "gewinnbringend" durch Umgründungen vor die Tür gesetzt hat. - Die Sparkonten und öffentliche Anleihen kann auch woanders kaufen und muß sich nicht täglich von neuen Hiobsbotschaften von den internationalen Finanzmärkten erschrecken lassen.

  • 13.04.2008, 18:02 UhrAnonymer Benutzer: Melita Zimmermann, Alzey

    Was mit einer Subprime-Krise in Amerika begann, hat sich mittlerweile zu einer handfesten Finanzkrise ausgeweitet. Wer in dieser Situation meint, die Folgen würden den Privatkundenbereich
    verschonen ist entweder blauäugig oder er gibt sich illusionen hin.
    Durch die teilweise haarsträubende berichterstattung und Panikmache werden diese Effekte nur verstärkt.Jedenfalls sorge ich
    mich um die Deutsche bank absolut nicht! Sie hat bisher die Krise
    sehr gut gemeistert und Dr. Ackermann und seinem Team kann man nur danken. Was ab 18. März zu den weiteren Abschreibungen
    geführt hat, waren u. a. die Abstufung der Alt-Hypotheken, die
    Probleme bei der Clear-Channel-Finanzierung und nicht zuletzt der
    Kursverfall der AiR bERLiN. Wenn man den Statistiken glauben kann, dann ist der Kursverfall bei den ALT-A-Hypotheken maßlos
    übertrieben, denn die Ausfallquote liegt im langfristigen Durchschnitt
    gerade mal bei 1,5%, während die aktuelle Ausfallqoute z.Zt. mit
    13% bewertet wird. An der Glaubwürdigkeit von Dr. Ackermann zu
    zweifeln ist bei diesen Fakten falsch und wird ihm keinesfalls gerecht. Das Jahr ist noch lang, also warten wir's ab!

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