Banken: HypoVereinsbank trotzt der Finanzkrise

Banken: HypoVereinsbank trotzt der Finanzkrise

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HypoVereinsbank-Zentrale in in München

Die HypoVereinsbank (HVB) hat im zweiten Quartal so gut wie keine neuen Belastungen durch die Finanzkrise verkraften müssen und wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Unter dem Strich stand im Zeitraum April bis Juni 2008 ein Gewinn von 476 Millionen Euro, wie die Tochter des italienischen Finanzkonzerns UniCredit mitteilte. Im ersten Quartal war noch ein Verlust von 282 Millionen Euro angefallen.

Damit schlägt sich die Münchner Großbank in der weltweiten Krise wacker und kommt im Vergleich mit vielen Wettbewerbern in Europa und vor allem in den USA ohne größere Blessuren davon. Das Handelsergebnis betrug im zweiten Quartal 318 Millionen Euro. Hier hatte es zu Jahresbeginn noch ein Minus von 647 Millionen Euro gegeben.

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Bei der HVB wird derzeit das Investmentbanking der UniCredit-Gruppe gebündelt. „Nach Erholungstendenzen im April und Mai dieses Jahres sind keine weiteren wesentlichen Belastungen aus der Finanzmarktkrise aufgetreten“, sagte HVB-Chef Wolfgang Sprißler. Die Entwicklung im Gesamtjahr sei weiter schwer zu prognostizieren und hänge maßgeblich an den Kapitalmärkten. Der Juni sei schon wieder schlechter gewesen. Im zweiten Quartal verrechnete die HVB wegen der Turbulenzen Lasten von 40 Millionen Euro mit dem Eigenkapital.

Insgesamt summieren sich die Lasten seit Ausbruch der Krise Mitte 2007 auf gut eine Milliarde Euro. Spuren davon sind deutlich in der Bilanz des ersten Halbjahres ablesbar: So brach der Gewinn vor Steuern in den ersten sechs Monaten um 82 Prozent auf 366 Millionen Euro ein. Während das Investmentbanking rote Zahlen schrieb, glichen die Bereiche Firmen- und Immobilienkunden, Privatkunden sowie die Vermögensverwaltung dies mehr als aus.

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