Banken: Ripplewood-Ableger will IKB kaufen

Banken: Ripplewood-Ableger will IKB kaufen

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Die Zentrale der Deutschen Industriebank IKB in Düsseldorf

Der europäische Ableger des US-Finanzinvestors Ripplewood gilt als Favorit für den Kauf der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa heute aus Verhandlungskreisen.

Nach derzeitigem Stand habe RHJ International (RHJI) die besten Chancen. Ripplewood Holdings (New York) hatte 2004 seine europäischen und asiatischen Beteiligungen in der eigenständigen Gesellschaft RHJI zusammengefasst. Sie hat ihren Sitz in Brüssel und ist an der Börse Euronext notiert. Für die Düsseldorfer IKB sollen auch die schwedische Großbank SEB und ein weiterer Finanzinvestor Gebote abgegeben haben. RHJI wird von Ripplewood-Gründer Timothy Collins und dem früheren Dresdner-Bank-Vorstand Leonhard Fischer geführt.

Zu den Beteiligungen gehört der deutsche Autozulieferer Honsel, den Ripplewood 2004 vom US-Investor Carlyle übernahm. Nach Angaben aus Branchenkreisen will Ripplewood über die Plattform IKB internationale Investoren an deutsche Mittelständler vermitteln. Mit einem Abschluss der Verhandlungen, die von der Staatsbank KfW und der Bundesregierung geführt werden, wird frühestens im September gerechnet.

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Die IKB hatte sich am US-Kreditmarkt verspekuliert. KfW, Bund und Bankenwirtschaft mussten bislang rund zehn Milliarden Euro Risiken abdecken, um das Institut vor der Pleite zu bewahren. Die Hauptlast davon schultert die an der IKB beteiligte KfW.

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