Banken: Volks- und Raiffeisenbanken: Aus für zentrale Direktbank

Banken: Volks- und Raiffeisenbanken: Aus für zentrale Direktbank

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Genossenschafts-Zentralbank (WGZ) wird nun doch nicht die Idee einer Direktbank verwirklichen

Die Volks- und Raiffeisenbanken haben die Idee begraben, eine zentrale Direktbank unter der Führung der WGZ-Bank aufzubauen.

Die angestrebte Bündelung des Internet-Geschäfts ist damit hinfällig. Das berichtet die WirtschaftsWoche unter Berufung auf Insider. Auch sank internen Unterlagen zufolge der Marktanteil der Gruppe, gemessen an der Bilanzsumme, seit 1999 um ein Prozent, im Einlagengeschäft um 2,9 Prozent und im Konsumentenkreditgeschäft um neun Prozent.

Auf die schlechten Zahlen hat die Berliner Volksbank, die größte Genossenschaftsbank in Deutschland, reagiert: So erklärten Mitarbeiter der Berliner Volksbank gegenüber der WirtschaftsWoche, dass in einem Brief an die Belegschaft im Mai mit Personalabbau gedroht werde. Für den Fall, dass Ertragsziele nicht erreicht würden, müsste über einschneidende Kosteneinsparungen zum Beispiel über betriebsbedingte Kündigungen oder Auslagerungen nachgedacht werden.

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Von der Berliner Volksbank heißt es hierzu, dass es einen Beschäftigungspakt gebe, der betriebsbedingte Kündigungen bis 2011 ausschließe. Sollte allerdings „der dramatische Verfall von Margen und Entgelten für Dienstleistungen im Finanzsektor weiter anhalten“ und „die Marktanteile weiter erbittert umkämpft bleiben“, bestehe „die Notwendigkeit, rechtzeitig und vorausschauend über weitergehende Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung nachzudenken“, so die Berliner Volksbank.

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