Banken: Weberbank will mit Sparkassen-Hilfe Kunden von Großbanken abwerben

Banken: Weberbank will mit Sparkassen-Hilfe Kunden von Großbanken abwerben

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Gebäude der Weberbank in Berlin

Andreas Goßmann, seit September neuer Chef der Berliner Weberbank, will das Geschäft mit den Sparkassen intensivieren, um vermögende Kunden zu gewinnen. Dies kündigte er im Interview mit der WirtschaftsWoche an.

Im Interview mit der WirtschaftsWoche sagte Goßmann: „Wohlhabende Kunden haben fast immer mehrere Bankverbindungen, neben ihrer Verbindung zur örtlichen Sparkasse oft noch zu einer Großbank. Wir würden gerne an die Stelle der Großbank treten.“ Denkbar sei auch, gemeinsam mit der jeweiligen örtlichen Sparkasse „bei einem Kunden aufzutreten, um ihn von einem Wechsel zur Weberbank zu überzeugen“. Die Weberbank ist eine Tochter der Düsseldorfer Landesbank WestLB und betreut vermögende Kunden.

Für den Fall, dass die Sparkassen nicht mit der Weberbank, die mittelbar den Sparkassen gehört, zusammenarbeiten wollen, gibt es laut Goßmann keinen Nichtangriffspakt. Absprachen gebe es nicht. „Das hat auch wenig Sinn. Die Kunden entscheiden doch selbst, mit wem sie eine Verbindung eingehen wollen, und nicht die Banken.“

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Für das Ansinnen von Harald Christ, Ex-Generalbevollmächtigter der Weberbank, mit weiteren Investoren die Weberbank zu kaufen, sieht Goßmann keine Chance. „Die WestLB hat uns in den vergangenen Jahren unterstützt, als es darum ging in Nordrhein-Westfalen zu expandieren. Ich gehe davon aus, dass sie das auch weiterhin tun wird, damit sich die Weberbank entsprechend den Planungen entwickeln kann. Über die Pläne von Herrn Christ habe ich auch erst aus der Zeitung erfahren. Aber dazu gibt es nichts zu sagen. Die Weberbank steht nicht zum Verkauf.“

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