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Arcandor-Pleite: Schickedanz fordert Schadenersatz in Milliardenhöhe

Quelle: Handelsblatt Online

Die Großaktionärin der insolventen Arcandor-Gruppe will die Bank Sal. Oppenheim und deren Partner Josef Esch auf mehr als zwei Milliarden Euro Schadenersatz verklagen. Beide hätten sie aus Eigennutz falsch beraten.

Die Privatbank Sal. Oppenheim ist Hauptaktionär des Pleitekonzerns Arcandor. Quelle: AP
Die Privatbank Sal. Oppenheim ist Hauptaktionär des Pleitekonzerns Arcandor. Quelle: AP

HamburgDie Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz will nach Informationen des „Manager Magazins“ vom Bankhaus Sal. Oppenheim und dessen Immobilienpartner Josef Esch Schadenersatz in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro für ihre Verluste beim Pleitekonzern Arcandor. Sie werfe ihren Vermögensverwaltern vor, sie aus Eigeninteresse immer tiefer in das verhängnisvolle Engagement getrieben zu haben, berichtet das Magazin in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

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Die von den Schickedanz-Anwälten verfasste Klageschrift sei dem Bankhaus bereits zugegangen, aber noch nicht bei Gericht eingereicht worden, berichtete das Blatt. Sprecher der Bank und des Immobilienunternehmers wiesen auf dapd-Anfrage die Vorwürfe zurück.

 

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