Asset Management: Deutsche Bank stellt Vermögensverwaltung in Frage

Asset Management: Deutsche Bank stellt Vermögensverwaltung in Frage

, aktualisiert 22. November 2011, 19:04 Uhr
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Die Deutsche Bank stellt ihre Vermögensverwaltung auf den Prüfstand.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Deutsche Bank überprüft ihre Vermögensverwaltung. Das weltweite Asset Management werde einer „strategischen Überprüfung“ unterzogen. Klare Aussagen gibt es schon zur Fondgesellschaft DWS.

FrankfurtDie Deutsche Bank stellt ihre Vermögensverwaltung auf den Prüfstand. Für das weltweite Asset Management, also die Vermögensverwaltung für institutionelle Anleger und das Fondsgeschäft, werde eine „strategische Überprüfung“ eingeleitet, teilte der Dax-Konzern mit. Das betreffe aber nicht die Fondsgesellschaft DWS mit ihren Geschäften in Europa und Asien. „Unser Ziel ist es, die beste strategische Option zu finden, um die Leistung und das Potenzial im Unternehmensbereich Asset Management zu maximieren“, erklärte der zuständige Manager Kevin Parker.

„Die Bank steht selbstverständlich weiter zum Asset Management“, heißt es in der Mitteilung. Es kämen jedoch „alle strategischen Optionen“ in Betracht. Dabei schließt sie einen Verkauf von Teilen des Bereichs, der insgesamt rund 500 Milliarden Euro für Kunden investiert, nicht aus, wie ein Sprecher der Bank der Nachrichtenagentur dapd sagte.

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Auch andere europäische Großbanken stellten zuletzt das US-Geschäft infrage wegen des dort noch schwierigeren Umfelds und Steuerstreitigkeiten. Die Deutsche Bank weist darauf hin, sie nehme vor allem die „jüngsten regulatorischen Veränderungen“ und damit verbundene Kosten und Wachstumsaussichten unter die Lupe.

Die Ankündigung könnte ein Fingerzeig auf die künftige Ausrichtung der größten deutschen Bank sein - und zu Parkers beruflicher Zukunft. Zuletzt war in Medienberichten spekuliert worden, Parker werde den jüngsten Machtkämpfen bei der größten deutschen Bank zum Opfer fallen, spätestens nach der Hauptversammlung im Mai 2012, wenn die Vorstände Anshu Jain und Jürgen Fitschen die Konzernführung von Josef Ackermann übernehmen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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