BaFin: Geldbuße gegen Deutsche Bank wegen Ad-hoc-Verstößen

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Dunkle Zeiten für die Deutsche Bank: Die BaFin beanstandete Ad-hoc-Meldungen. Jetzt droht eine hohe Geldbuße.

von Annina Reimann

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Deutschen Bank eine Geldbuße über 550.000 Euro auferlegt.

Die Behörde sowie die Deutsche Bank bestätigten dies der WirtschaftsWoche. Die BaFin hatte dabei nach Recherchen des Magazins in drei Fällen vier Beanstandungen bezüglich Ad-hoc-Meldungen. Unternehmen müssen Nachrichten, die den Kurs ihrer Aktie stark bewegen können, sofort („ad hoc“) veröffentlichen. Aus wichtigem Grund kann die BaFin sie allerdings von dieser Pflicht befreien.

Im Fall des Abgangs der Co-Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain im Jahr 2015 kam die BaFin nun zu dem Schluss, dass die Bank „die Gründe der Selbstbefreiung“ zum Chefwechsel „zu spät“ mitgeteilt habe. In diesem sowie weiteren Ad-hoc-Verfahren setzte die BaFin daher nun die Geldbuße fest. Dabei war sie nach Informationen der WirtschaftsWoche teilweise auch mit den von der Bank vorgetragenen Gründen unzufrieden.

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