Santander will bei Fusion mit Banco Popular Stellen streichen

Banco-Popular-Übernahme: Santander will rund 3000 Stellen streichen

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Die spanische Großbank Santander will mit dem Konkurrenten Banco Popular Español fusionieren.

Sollte es zur Fusion zwischen den spanischen Banken Santander und Banco Popular Español kommen, könnten doppelt besetzte Stellen bei Kerndienstleistungen sowie im Filialnetz wegfallen.

Die spanische Großbank Santander will im Zuge der Übernahme des Konkurrenten Banco Popular Español zahlreiche Arbeitsplätze streichen. Wie die spanische Zeitung „Expansion“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete, sollen insgesamt rund 3000 Stellen wegfallen. Dabei gehe es vor allem um doppelt besetzte Stellen bei Kerndienstleistungen sowie im Filialnetz. Die Bank dürfte Abfindungen und Frühpensionierungen anbieten, hieß es.

Am Mittwoch hatte Santander den kriselnden Konkurrenten Banco Popular in letzter Minute für den symbolischen Preis von einem Euro übernommen. Europas Bankenaufseher hatten zuvor die Notbremse gezogen. Nach ihrer Einschätzung stand die Banco Popular kurz vor dem Zusammenbruch.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) als Bankenaufsicht für die bedeutendsten Institute des Euroraums hatte die Banco Popular als „nicht überlebensfähig“ eingestuft. Die europäische Bankenabwicklungsbehörde SRB (Single Resolution Board) wurde informiert. Mit der Santander-Auffanglösung konnte eine Abwicklung des seit längerem angeschlagenen Instituts vermieden werden.

Banco Popular Santander kauft Spaniens Krisenbank

Einen Euro - so viel kostet die Banco Popular. Ein symbolischer Preis den die spanische Großbank Santander für die Krisenbank zahlt. Um deren Bilanz aufzubessern, ist nun dringend frisches Kapital nötig.

Eine Filiale der spanischen Krisenbank Banco Popular in Madrid. Quelle: REUTERS
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