Banken: Deutsche Bankenverbände kritisieren Wettbewerbsverzerrung durch die USA

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Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken Michael Kemmer

von Cornelius Welp und Mark Fehr

Die Interessenvertreter deutscher Banken klagen angesichts strengerer Auflagen für die europäische Finanzbranche über Nachteile im Wettbewerb mit Konkurrenten aus den USA.

„Die Amerikaner tendieren regelmäßig dazu, europäische Regeln unberücksichtigt zu lassen“, sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken. Hingegen würden die amerikanischen Regeln den europäischen Banken laut Kemmer aufgezwungen, mit entsprechenden Folgen für das weltweite Geschäft.

Das meint auch Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): „Die USA betrachten die Finanzmarktregulierung als Wettbewerbsfaktor für ihre heimischen Banken.“ Die Amerikaner regulierten pragmatisch und hätten dabei mögliche negative Auswirkungen auf die eigene Volkswirtschaft im Blick – anders als Deutschland und Europa. „Hierzulande lässt sich der Gesetzgeber bei der Bankenregulierung aktuell auch von Stimmungslagen in der Bevölkerung leiten“, sagte der BVR-Präsident.

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