
WienDie Raiffeisen Bank International könnte vor der Rückzahlung ihrer Staatshilfen eine Kapitalerhöhung abwarten. „Abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte könnte auch eine Kapitalerhöhung eine mögliche Option darstellen. Und dann werden wir das Staatskapital zurückzahlen“, sagte Bankchef Herbert Stepic in einem Interview mit den Nachrichtenmagazin „profil“ vom Montag. Ein Sprecher sagte, eine Kapitalerhöhung sei keine Voraussetzung für die Rückzahlung der Staatshilfe. Es gebe keinen zwingenden Automatismus zwischen den beiden Schritten.
Die Raiffeisen Bank International hat derzeit 1,75 Milliarden Euro an Staatshilfen und abhängig von der Aktienkursentwicklung an der Börse eine Kapitalerhöhung angekündigt. Derzeit sei es für Banken schwierig, sich am Markt zu „adäquaten Konditionen“ mit Geld einzudecken, sagte Stepic. „Ich rechne dennoch damit, dass wir bald wieder normale Kurse in Relation zu den Substanzwerten der Unternehmen sehen werden“, sagte Stepic dem Blatt. Seit dem Tief im November vergangenen Jahres hat sich der Wert der Raiffeisen-Aktie mehr als verdoppelt.













