Banken: Not-Liquidität für Dexia

Banken: Not-Liquidität für Dexia

, aktualisiert 24. November 2011, 12:19 Uhr
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Das französisch-belgische Bankhaus steht finanziell auf der Kippe.

Quelle:Handelsblatt Online

Die belastete Bank nutzt offenbar Not-Kredite der Notenbanken in Belgien, Frankreich, Spanien und Italien. An die Kapitalmärkte will sich das Institut erst wieder nach einer Sanierung wagen.

BrüsselDie angeschlagene belgisch-französische Bank Dexia greift Bankenkreisen zufolge auf die Not-Liquiditätslinien der Notenbank in Belgien zurück. Zusätzlich nutze Dexia entsprechende Hilfen der Zentralbanken in Frankreich, Spanien und Italien, wo das Institut Töchter betreibe, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag.

Das Geldhaus plane erst wieder eine Rückkehr an die Märkte, wenn ein im Oktober vereinbarter Sanierungsplan endgültig ausgearbeitet worden sei. Zeitungsberichten zufolge wird der Sanierungsplan neu gestrickt. Bisher soll Belgien 60,5 Prozent der 90 Milliarden Euro schweren Staatsgarantien tragen, das weit größere Frankreich nur 36,5 Prozent, Luxemburg drei Prozent.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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