Berater: Mini-Investmentbank für den Mittelstand

Berater: Mini-Investmentbank für den Mittelstand

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Manfred Ferber (Mitte) mit Partnern.

Ferber gründete die M & A-Beratung Ferber & Co. Pro Jahr wickeln die zehn Beschäftigten zehn Deals ab.

Der Senior nahm Sohn Manfred (rechts) sowie den Transaktionsprofi Alexander von Hachenburg mit an Bord.

Pro Jahr wickeln die zehn Beschäftigten des Unternehmens zehn Deals ab.

von Mark Fehr

Manfred Ferber ist unabhängiger Investmentbanker – und Freund der Mittelständler. Gegen die Großbanken hat er sich ein Namen als exzellenter Berater bei Firmenfusionen und Übernahmen gemacht.

Es war die größte Übernahme eines deutschen Unternehmens durch einen Finanzinvestor im Jahr 2011: Für 1,3 Milliarden Euro wechselte die bekannte Textildiscounterkette Takko im vergangenen Februar den Besitzer. Käufer war das Londoner Beteiligungsunternehmen Apax Partners, beraten von Manfred Ferber und seinem zwölfköpfigen Team. Die Münchner Experten für Firmenfusionen und -übernahmen sind bei bedeutenden M&A-Deals regelmäßig mit von der Partie. Und das neben den Heerscharen der großen Geldhäuser wie Deutsche Bank, Morgan Stanley oder Credit Suisse. Was ist das Erfolgsgeheimnis der vergleichsweise kleinen Truppe um Ferber?

„Unsere Mandanten wissen, dass wir vollkommen unabhängig sind“, sagt der 69-jährige Gründer. Denn während seine Leute sich ausschließlich auf die Beratung bei Übernahmen konzentrieren, denken die Abgesandten von Banken meist auch an den Verkauf weiterer Dienstleistungen ihres Hauses: vom Kredit über den Börsengang bis zum Sicherungsgeschäft. Oft schafft das Interessenkonflikte zum Schaden der Kunden.

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Frei von Konflikten

Will ein Mandant zum Beispiel seine Firma verkaufen, könnte ihm der Berater einer Großbank den falschen Käufer empfehlen – trotz offizieller interner Informationssperren. Investmentbanker bevorzugen unter Umständen einen Interessenten, der weniger bezahlt, weil die Kollegen aus der Kreditabteilung diesem dann ein Darlehen gewähren können. Ferber dagegen betreibt kein Kreditgeschäft und ist daher frei von solchen Konflikten. „Das unterscheidet uns von einer klassischen Investmentbank, die bei einer Transaktion vor allem das Ziel verfolgt, möglichst viele Finanzierungsprodukte an den Mann zu bringen“, sagt der gelernte Bankkaufmann und Wirtschaftswissenschaftler.

Ferber hilft seinen Mandanten bei der Suche nach Käufern und Übernahmekandidaten, organisiert die tief gehende Prüfung der Bücher und berechnet den Preis der Firma. Seit der Gründung der Mini-Investbank 1988 haben Ferber und seine beiden Partner 250 Deals abgeschlossen, pro Jahr begleitet das Beratungshaus rund zehn Transaktionen.

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