Berufung abgewiesen: Ex-Goldman Sachs-Direktor Gupta muss ins Gefängnis

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Berufung abgewiesen: Ex-Goldman Sachs-Direktor Gupta muss ins Gefängnis

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Der ehemalige Direktor der Goldman Sachs Group, Rajat Gupta, muss die gegen ihn verhängte Strafe antreten.

Er verriet Firmengeheimnisse aus Sitzungen bei Goldman Sachs und wurde dafür zu einer Gefängnisstrafe und einer hohen Strafzahlung verurteilt. Nun muss Rajat Gupta seine Strafe wegen Insiderhandels antreten.

Der ehemalige Direktor der Goldman Sachs Group Rajat Gupta hat verloren. Im Juli 2013 hatte die US-Börsenaufsicht SEC eine hohe Geldbuße gegen Gupta erwirkt, einen der prominentesten Insiderhändler der Wall Street. Ein Gericht in New York verurteilte den ehemaligen Chef der Unternehmensberatung McKinsey zur Zahlung von 13,9 Millionen Dollar, weil er Firmengeheimnisse verraten habe. Zudem wurde ihm verboten, jemals wieder in gehobenen Positionen in börsennotierten Unternehmen zu arbeiten. Der 64-Jährige war bereits im Juni 2012 zu zwei Jahren Gefängnis und zur Zahlung von fünf Millionen Dollar verurteilt worden. Jetzt muss er seine Strafe antreten. Ein US-Gericht hat seinen Antrag auf Berufung abgelehnt.

Gupta gilt als eine der zentralen Figuren im größten Insiderhandels-Skandal um Raj Rajaratnam, Gründer des Hedgefonds Galleon Group. Die beiden Männer waren befreundet, und nutzten diese Freundschaft nach Ansicht des Gerichts, um sich zu bereichern. Als langjähriger McKinsey-Chef hatte Gupta zahlreiche Kontakte sammeln können, die ihm unter anderem Posten in den Verwaltungsräten der Investmentbank Goldman Sachs, des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble und der Fluglinie American Airlines einbrachten. Dadurch erhielt er Einblicke in viele Firmengeheimnisse, die er dann an Rajaratnam weitergab.

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So soll Gupta unter anderem im Jahr 2008 Details über den Einstieg von Warren Buffett bei Goldman Sachs sowie nichtöffentliche Details über Quartalszahlen verraten haben. Rajaratnam war bereits im Jahr 2011 zu elf Jahren Gefängnis und hohen Geldstrafen verurteilt worden. In einem parallelen Zivilverfahren, das die SEC angestrengt hatte, musste der Milliardär die Rekordsumme von 92,8 Millionen Dollar zahlen.

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