Kommentare zu: Deutscher Richterbund versus Deutsche Bank

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17 Kommentare
  • 25.12.2012, 10:41 UhrJosef

    Es ist leider so, in Deutschland nimmt Sozialneid, Technologiefeindlichtkeit und Hetze gegen die Wirtschaft, von der wir aber nun mal alle leben, immer mehr überhand. Solange wir von Politkarrieristen ohne jegl. Sachverstand regiert werden, wird der Weg in den absehbaren Untergang weitergehen. Ich hätte Verständnis dafür, wenn die Deutsche Bank ihren Geschäftssitz von Frankfurt nach London verlagern würde

    • 25.12.2012, 11:43 Uhrjohnnydoe

      Die Intelligenz mancher Leser ist schon erschreckend!!!!!

    • 25.12.2012, 15:26 Uhrmathias

      "Mancher" stark untertrieben
      Ich habe kein Kommentar gelesen, wo ich sagen kann-Beitrag verstanden.

      Frau Röhl hat das Machtspiel gegenseitiger Abhängigkeit sehr gut
      beschrieben.
      Richter sind das größte Problem in Deutschland.Von Unabhängig kann
      keine Rede sein.
      Nach Gesetz? Verklagen Sie Ihre Stadtverwaltung= Die Richter holen
      beim Beklagtem(Verwaltungsangestellte) Rechtsgrundlage ein. 9 K 52../12
      natürlich gegen den Bürger.

      Michel schlaf weiter, oder lerne deutsche Gesetze.

      Frohe Weihnachten

  • 25.12.2012, 11:39 UhrPequod

    Wie so oft befindet sich die Deutsche Justiz auf der falschen
    Fährte. Während sie sich noch mit Peanuts bei der Deutschen
    Bank beschäftigt, macht Mario Draghi, in dem rechtsfrei ge-
    schaffenen Raum der EZB mit seinen ''systemrelevanten'' Ban-
    kensystem den Finanzmarkt ''Europa'' und das so geliebte Eurosionssystem zum Wohle von Goldman-Sachs platt!

  • 25.12.2012, 11:43 Uhrmelitaz

    Sicher hat die Deutsche Bank etliche fragwürdige Geschäfte getätigt, doch die aktuellen Debatten in der Öffentlichkeit und unter Politikern zeugen von wenig Detailwissen. So haben die Stadtkämmerer vor der Finanzkrise die Swap-Geschäfte mit der DB gelobt, und sich ihrer schlauen Zinswetten mit der Bank gerühmt! Doch als dann der Wind drehte, war (wen wundert's) die Bank der böse Bube! Und siehe da, die Richter sprangen auf den Zug auf und fällten Urteile gegen die Bank. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Rückt dann auch noch die Staatsanwaltschaft mit Hundertschafften zur Razzia an, dann wird der verheerende Eindruck noch verstärkt und das Image der Bank weiter belastet. Dass sich Fitschen über diesen Auftritt beschwerte ist nachvollziehbar, und sicher keine Einflussnahme auf die Justiz, und deshalb auch kein Grund für den Vorsitzenden des Richterbundes daran Kritik zu üben.
    Aber genau diese Kritik ist es, die der Öffentlichkeit suggeriert dass die Oberen der Bank "Dreck am Stecken" haben. Aus solchen Vorkommnissen wird (offensichtlich von Teilen der Politik gewollt), dass die Deutsche Bank nur aus Kriminellen besteht und unbedingt zerschlagen gehört, denn nach gängiger Meinung ist es wohl unmöglich auf ehrliche Weise noch Geld zu verdienen. Leider!

    • 26.12.2012, 15:15 UhrB.Giertz

      Zitat:
      So haben die Stadtkämmerer vor der Finanzkrise die Swap-Geschäfte mit der DB gelobt, und sich ihrer schlauen Zinswetten mit der Bank gerühmt! Doch als dann der Wind drehte, war (wen wundert's) die Bank der böse Bube!

      So einfach ist das auch nicht !
      Natürlich waren die Gemeinden blauäugig.
      Auch spielt bei diesen Falschberatungen fast nie absichtliche Täuschungen eine Rolle.
      Es ist meistens vielmehr Selbstbetrug, eine Verharmlosung der Risiken, eine Augen zu und durch - Mentalität.
      ABER es beginnt immer mit den hochbezahlten Führungskräften, welche die wahren Risiken nicht sehen oder nicht sehen wollen und dann den Beratern verschweigen !
      UND DAFÜR TRÄGT DIE BANK DIE VOLLE VERANTWORTUNG !

  • 25.12.2012, 11:54 UhrBrennstoff

    Fr. Röhl als Verteidigerin der Deutschen Bank. Mit Mut und Engagement wirft sie sich bereits zum 2. Mal in die Schlacht. Warum auch nicht, nur schießt sie mit ihrer Argumentation nicht ein wenig über das Ziel hinaus? Tatsache ist doch, das innerhalb der Deutschen Bank eine Anzahl von Krankheitsherden aufgedeckt wurde, die jetzt verdichtet an die Öffentlichkeit schwappen. Immer aufs Schlimme. Der Eindruck den das bei mir erweckt ist der, dass das Unternehmen so groß geworden ist, das es von seiner Führung nicht mehr vollumfänglich kontrolliert werden kann. Die DB muss sich gleich auf mehreren Kriegsschauplätzen verteidigen. Ein Ressourcen fressendes Unterfangen, das sicher auch seine Auswirkungen auf das Alltagsgeschäft hat und an den Nerven der Verantwortlichen zerrt.
    Der von Fr. Röhl so heftig verteidigte Anruf beim Ministerpräsidenten ist trotz aller Nebenkriegsschauplätze, die Fr. Röhl in ihre Argumentation einfließen lässt, eben doch nicht in Ordnung.
    Sie hat Recht, die Staatsanwaltschaft gehört zur Exekutive und der Ministerpräsident ist deren oberster Chef. Nur was suggeriert denn dieser Anruf?
    Der Ministerpräsident sollte zu Gunsten der DB Druck auf einen Staatsanwalt ausüben, der nach Recht und Gesetz seines Amtes waltete.
    Leben wir inzwischen in einer Bananenrepublik? Fr. Röhl erweckt hier den Eindruck, die Deutsche Bank sei ein Opfer übler Machenschaften, tatsächlich haben tatbestandsmäßige Ereignisse den Staatsanwalt gezwungen, dem Legalitätsprinzip der bundesdeutschen Gesetzgebung zu folgen und alle Maßnahmen zu treffen, die zur Aufklärung dieser gesetzwidrigen Handlungen erforderlich sind.
    Wenn wir für die DB von diesem Prinzip abweichen, wie geht es dann weiter? Verfolgen wir keine Straftaten mehr, wenn Unternehmen eine bestimmte Größe überschritten haben? Sieht die Justiz in Zukunft davon ab, einen bestimmten Personenkreis wegen derer Verfehlungen zu verfolgen, nur weil sie zu den Mächtigen und Reichen dieses Landes gehören?

  • 25.12.2012, 11:56 UhrMeinungsfreiheit

    In der Öffentlichkeit kam der Anruf von Herrn Fitschen eben so rüber, als sehe sich die Deutsche Bank über der Justiz.
    Bei allem nötigen Respekt Frau Röhl, aber ich denke das es nicht angebracht ist, die Deutsche Bank als Sauberman und guten Samariter hinzustellen, obwohl dies garnicht der Fall ist.

    - Kirch Prozess

    - Diverse Klagen in den USA

    - Möglicher Steuerbetrug durch Co2- Zertifikate

    - Ermittlungen wegen LIBOR- Manipulation

    Es gibt mehr als genug Rechtsstreits in welche die DB verwickelt ist. Die Bankenbranche und einige kolumnisten sollten lieber akzeptieren, das der Rechtsstaat immer noch ÜBER den Banken steht, und nicht die Banken über dem Rechtsstaat.

  • 25.12.2012, 12:29 Uhrgagagauck

    die deutsche bank hat in london für den drohenden umsatzsteuerausfall in england gleich zu beginn ihrer von kriminellen kunden abgekupferten co2 deals eine dreistellige millionensumme hinterlegen müssen und die deutschen finanzbehörden bekamen aus england kontrollmitteilungen.

    in london und neuyork ist die deutsche bank schon längst als tricky and crimed eingestuft.allein in den usa drohen risiken aus strafzahlungen und schadensersatz im 10 - 20 milliardenbereich, für die in der bilanz kleckerbeträge zurückgestelllt wurden.

    in der derzeitigen personellen verfassung und dem wirtschaftlichen status,kann die deutsche bank froh sein ,wenn sie an allen standorten ihre lizenz erhalten kann.

    standortverlegung als druckmittel war gestern und das geschäftsmodell der bank geht gerade alternativlos in die brüche

    ein dummer unwissender leser

  • 25.12.2012, 12:33 Uhrlobbyismus

    Der zweite Aufguss einer flamboyanten Verteidigungsrede schmeckt wie der Erste und liefert doch nur eine Frage an Frau Röhl, cui bono?.

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