Bonusgrenze: Banken erhöhen Fixgehälter

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Bonusgrenze: Banken erhöhen Fixgehälter

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Fixgehalt statt variabler Vergütung. Laut einer Umfrage können Manager von Finanzdienstleistern als Reaktion auf neue Kapitalmarktregeln ab 2014 höhere Grundeinkommen erwarten. Einkommenseinbußen haben sie demnach nicht zu erwarten.

Die Hälfte der europäischen Banken hatten laut einer Studie nicht mit einer Bonideckelung gerechnet. Jetzt erhöhen die Finanzdienstleister die Fixgehälter ihrer Angestellten - aus Angst keine neuen Talente zu finden.

Europäische Finanzdienstleister wollen die Fixgehälter ihrer Angestellten erhöhen. Seit der Einführung der Capital Requirements Directive (CRD) IV darf die variable Vergütung von Angestellten maximal 100 Prozent des Fixgehalts betragen. Ein Viertel der Finanzdienstleister will deshalb laut einer Umfrage der Beratungsfirma Mercer die Fixgehälter noch in diesem Jahr anheben.

Mercer hatte weltweit 78 Finanzdienstleister befragt, in Europa waren es 36. Fast alle europäischen Institute befürchten laut der Studie, dass "die geplanten Vorschriften die Wettbewerbsvorteile auf dem globalen Finanzplatz verschieben werden". Um dies zu umgehen, wollen deshalb mehr als die Hälfte der weltweit befragten Unternehmen die Zulagen und Nebenleistungen bis 2014 erhöhen. Aus der Umfrage geht ebenso hervor, dass ein Großteil der Institute damit rechnet, dass die Gesamtleistung des Unternehmens für die Mitarbeiter in den Vordergrund rücken wird.

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Betroffen von den Regeln der CRD IV sind unter anderem Mitarbeiter des höheren Managements und Angestellte mit Risikoverantwortung. Mindestens 50 Prozent ihrer variablen Vergütung müssen von der nachhaltigen Wertentwicklung des Unternehmens abhängig sein.

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