Bremer Landesbank: Bank hat Verluste womöglich zu spät gemeldet

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Die Bremer Landesbank hat Verluste womöglich zu spät gemeldet.

von Mark Fehr

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft, ob die angeschlagene Bremer Landesbank Verluste zu spät gemeldet hat.

„Wir sehen uns routinemäßig an, ob die Ad-hoc-Mitteilung rechtzeitig erfolgt ist“, sagte eine BaFin-Sprecherin der WirtschaftsWoche. Die Bank hatte am 2. Juni überraschend unvorhergesehene Verluste aus Schiffskrediten in Höhe von 400 Millionen Euro gemeldet. Jedoch hatte ihre Mehrheitseigentümerin, die niedersächsische Landesbank NordLB, bereits vor drei Wochen vor einem negativen Ergebnis für das laufende Jahr gewarnt.

Darin sollen laut Finanzkreisen die Verluste der Bremer Landesbank bereits berücksichtigt gewesen sein. Zudem habe die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) schon im März verlangt, dass die Bremer Landesbank ihre Schiffskredite um 700 Millionen Euro abschreibt.

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„Wir haben unverzüglich veröffentlicht“, sagt die Bank dazu. Die Schätzung der EZB Ende März sei unkonkret gewesen und nicht hinreichend belastbar, sodass keine Voraussetzung für eine Ad-hoc-Meldepflicht vorgelegen habe. Danach habe die Bank sofort eine tiefergehende eigene Analyse gestartet, die aufgrund der Komplexität entsprechend Zeit in Anspruch genommen habe.

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