Britische Großbank: Barclays verkauft Private-Equity-Sparte

Britische Großbank: Barclays verkauft Private-Equity-Sparte

, aktualisiert 11. November 2011, 16:56 Uhr
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Bei Barclays wird umgebaut, die Private-Equity-Sparte ist verkauft worden.

Quelle:Handelsblatt Online

Die britische Großbank hat ihre Private-Equity-Sparte verkauft - an die eigenen Manager. Der neue Name: Equistone. Für Barclays selbst ist das Thema Private Equity hingegen erst einmal abgeschlossen.

Frankfurt/LondonDie Manager von Barclays Private Equity führen das Geschäft der britischen Großbank mit Unternehmensbeteiligungen künftig in Eigenregie weiter. Die bisherige Private-Equity-Sparte von Barclays wird dazu in Equistone umbenannt, wie die Bank am Freitag mitteilte. Barclays ist mit rund zwei Milliarden Euro der größte Investor in die drei insgesamt 5,3 Milliarden Euro schweren Private-Equity-Fonds. Das soll auch so bleiben. Zu dem sechsköpfigen Führungsgremium von Equistone gehört auch der Deutsche Peter Hammermann, der als Senior Partner fungiert.

In Deutschland hatte Barclays Private Equity vor kurzem mit dem äußerst lukrativen Verkauf des Outdoor-Ausrüsters Jack Wolfskin an den US-Finanzinvestor Blackstone Schlagzeilen gemacht. Mit dem heute der C&A-Eigentümerfamilie Brenninkmeijer gehörenden Autozulieferer Novem verlor der Finanzinvestor aber viel Geld. Beteiligt ist Equistone hierzulande unter anderem an dem Zierbrunnen-Hersteller Oase, der erst im Sommer gekauft wurde, an dem Möbelklebefolien-Hersteller Hornschuch (“d-c-fix“) und dem Schlachtanlagen-Hersteller MPS. Das 1996 gegründete Beteiligungsunternehmen ist auf Mittelständler mit einem Unternehmenswert von 50 Millionen bis 300 Millionen Euro spezialisiert.

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Barclays zählt Private Equity nicht mehr zum Kerngeschäft. Auch der französische Versicherer AXA hat sein Beteiligungsgeschäft zum Verkauf gestellt. Viele Finanzinvestoren sind Abspaltungen von Investmentbanken. So ist der Großaktionär von Hugo Boss und ProSiebenSat.1, Permira, aus Schroder Ventures hervorgegangen. In den USA sollen sich Banken nach der „Volcker-Regel“ ohnehin von ihren Private-Equity-Töchtern trennen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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