Commerzbank: Bundesregierung uneins über Blessing-Nachfolge

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Die Commerzbank braucht einen neuen Chef

von Melanie Bergermann und Gregor Peter Schmitz

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sind offenbar uneins über den Wunschkandidaten der Bundesregierung für den Posten des Commerzbank-Chefs.

Das erfuhr die WirtschaftsWoche aus Regierungskreisen. Nach Informationen des Magazins hatte Gabriel als Nachfolger für den im Oktober 2016 ausscheidenden Commerzbank-Chef Martin Blessing den ehemaligen Banker Andreas Leimbach ins Spiel gebracht. Der 56-Jährige arbeitete früher für die Dresdner Bank und war später für einige Monate im Vorstand der Düsseldorfer IKB. Aus dem Umfeld von Schäuble heißt es dagegen, Leimbach käme nicht infrage. Der Vorstoß des Wirtschaftsministers wird von Schäubles Beamten als Versuch abgetan, „Personalpolitik“ zu betreiben. Da der Bund mit 15 Prozent größter Aktionär der Commerzbank ist, kommt für die Nachfolge von Blessing nur ein Manager infrage, der auch die Zustimmung der Bundesregierung findet.

Leimbach betätigt sich derzeit als Investor im Solarbereich. Er ist mit Gabriel seit vielen Jahren bekannt und hat diesen nach eigenen Angaben auch zu den Themen Bankenregulierung und Ratingagenturen beraten. Innerhalb der Bankenbranche werden Leimbach nur geringe Chancen auf den Posten eingeräumt. Er habe kaum Erfahrung als Bankvorstand gesammelt und sei zu lange aus dem Geschäft, heißt es von hochrangigen Bankern.

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