Commerzbank: Mitarbeiter empfehlen Bank nur selten weiter

Commerzbank: Mitarbeiter empfehlen Bank nur selten weiter

, aktualisiert 16. Dezember 2011, 15:23 Uhr
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Die Commerzbank ist für ihre eigenen Mitarbeiter nur bedingt empfehlenswert.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Mitarbeiter der Commerzbank halten die Bank nur bedingt für empfehlenswert. 32 Prozent würden die Bank ausdrücklich nicht ihren Freunden und Bekannten empfehlen.

FrankfurtEine Mehrheit der eigenen Beschäftigten hält die Commerzbank für nicht oder nur eingeschränkt empfehlenswert. Das geht nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ aus einer aktuellen Mitarbeiterumfrage hervor. Ein Banksprecher verwies am Freitag auf den im Lauf des Jahres abgeschlossenen „extrem herausfordernden Integrationsprozess mit der Dresdner Bank“. Programme zur Verbesserung seien bereits eingeleitet.

Nach dem Bericht der „FAZ“, der sich auf die im Intranet der Bank veröffentlichten Umfrageergebnisse stützt, würde nur jeder dritte Commerzbank-Mitarbeiter das Geldhaus im privaten Umfeld als kompetenten Finanzdienstleister weiterempfehlen. 32 Prozent der Angestellten würden Deutschlands zweitgrößte Bank ihren Freunden und Bekannten ausdrücklich nicht empfehlen, schreibt das Blatt. Nur unter Einschränkungen wären 28 Prozent zu einer Empfehlung bereit.

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Noch schlechter sind die Ergebnisse laut Bericht bei der Frage, ob die Mitarbeiter die Commerzbank als attraktiven Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Hier stimmten nur 30 Prozent zu, während 39 Prozent mit „Nein“ antworteten. An der Umfrage beteiligten sich 25.000 der 59.000 Commerzbank-Angestellten. Natürlich habe die „komplexeste Integration in der Bankgeschichte“ und die seit Jahren andauernde Finanz- und Staatsschuldenkrise auch Spuren bei den Mitarbeitern hinterlassen, sagte der Banksprecher. Aber immerhin würden 61 Prozent der Beschäftigten ihre Bank vollständig oder unter Einschränkungen im Bekanntenkreis empfehlen. Die Ablehnung durch 32 Prozent sei „eine Zahl, mit der wir gleichwohl nicht zufrieden sein können“.

Zu bedenken sei aber, dass nach der Übernahme der Dresdner Bank die Mitarbeiter sich auf neue Produkte und Systeme hätten einstellen müssen und dass die Zusammenlegung von Filialen auch zusätzliche Belastungen für Mitarbeiter mit sich brachte. Die Commerzbank reagiere auf die Ergebnisse der seit 20 Jahren regelmäßig erhobenen Umfragen. So seien Programme in Gang gesetzt worden, die den Mitarbeitern mehr Zeit für die Beratung der Kunden lassen sollten. Zudem würden Abläufe in der Bank effizienter und schneller gestaltet, beispielsweise bei der Kontoeröffnung. Das werde sich bei Mitarbeitern und Kunden spürbar niederschlagen, sagte der Sprecher.

Quelle:  Handelsblatt Online
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