Commerzbank: Neue Millionenabschreibung droht

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Kommende Woche stellt Martin Blessing die Geschäftszahlen 2011 vor. Zusätzliche Abschreibungen auf griechische Staatspapiere könnten fällig werden.

von Mark Fehr

Deutschlands zweitgrößte Bank muss in ihrem Jahresabschluss für 2011 wahrscheinlich weitere millionenschwere Wertkorrekturen auf griechische Staatsanleihen verkraften.

„Im Commerzbank-Abschluss für 2011 könnten zusätzliche Abschreibungen auf griechische Staatspapiere in Höhe von um die 700 Millionen Euro fällig werden“, sagte Philipp Häßler, Bankenanalyst der Equinet Bank in Frankfurt der WirtschaftsWoche.

800 Millionen Euro Abschreibung

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Grund ist der Umtausch von auslaufenden Anleihen in neue Papiere mit niedrigerer Verzinsung, über den Athen zurzeit mit seinen Gläubigern verhandelt. Die Abschreibungen würden das im Januar mitgeteilte vorläufige Jahresergebnis für 2011 von 1,6 Milliarden Euro nach Steuern fast halbieren.

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Auch das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) geht davon aus, dass Eigentümer von Griechenland-Anleihen diese um deutlich mehr als die Hälfte abschreiben müssen. Die Londoner Analysten der Investmentbank JP Morgan erwarten ebenfalls, dass die Commerzbank wegen ihrer Griechenland-Risiken weitere 800 Millionen Euro abschreiben muss.

Die Geschäftszahlen 2011 stellt Commerzbank-Chef Martin Blessing am Donnerstag der Öffentlichkeit vor. Zum Ende des dritten Quartals 2011 hatte die Commerzbank ihre Griechenland-Papiere bereits auf 48 Prozent des Nennwerts abgeschrieben. Anschließend standen die Anleihen mit 1,4 Milliarden Euro in den Büchern. Damit ist die Commerzbank größter deutscher Eigentümer von Athener Bonds.

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