Dekabank: Gewinn tritt auf der Stelle

Dekabank: Gewinn tritt auf der Stelle

Das Wertpapierhaus der Sparkassen, die Dekabank, rechnet trotz des anziehenden Absatzes von Fonds und Zertifikaten mit einem stagnierenden Gewinn für das laufende Jahr.

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Die Dekabank rechnet mit stagnierenden Gewinnen.

Die Dekabank rechnet trotz eines kräftig anziehenden Absatzes von Fonds und Zertifikaten in diesem Jahr mit einem stagnierenden Gewinn. Das wirtschaftliche Ergebnis werde auf dem Vorjahresniveau von 415 Millionen Euro liegen, sagte Vorstandschef Michael Rüdiger am Mittwochabend in Frankfurt. Die niedrigen Zinsen und die Kosten für die Regulierung hinterließen ihre Spuren beim Wertpapierhaus der Sparkassen. "Auch werden wir weiterhin in das Wachstum unseres Geschäfts investieren." In den ersten sechs Monaten legte das wirtschaftliche Ergebnis um fünf Prozent auf 241 Millionen Euro zu.

Vor allem das Geschäft mit Sparkassenkunden, dessen Ausbau sich die Deka auf die Fahnen geschrieben hat, legte kräftig zu. Die Nettovertriebsleistung stieg von Januar bis Juni um 40 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro. An private Kunden verkaufte die Deka Fonds und Zertifikate im Wert von 5,7 (3,9) Milliarden Euro, institutionelle Kunden - einschließlich der Sparkassen - kauften für 6,9 (5,1) Milliarden Euro. Die Deka setzt vor allem auf Fondssparpläne, in die die Kunden monatlich einzahlen. Davon seien im ersten Halbjahr 300.000 verkauft worden, so viele wie im ganzen Jahr 2016. "Das zarte Pflänzchen Wertpapierkultur in Deutschland wächst stetig weiter", sagte Rüdiger.

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Insgesamt verwaltete die Dekabank Ende Juni 270,4 Milliarden Euro, das sind 13,6 Milliarden mehr als sechs Monate zuvor. Von dem Zuwachs entfielen acht Milliarden Euro auf den Nettoabsatz von Fondsprodukten und sechs Milliarden auf steigende Kurse. Das trieb das Provisionsergebnis im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 573 Millionen Euro.

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