Deutsche Bank: Co-Chef der Investmentbank geht nach Australien

Deutsche Bank: Co-Chef der Investmentbank geht nach Australien

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Verlässt jetzt einer nach dem anderen die Deutsche Bank?

Und wieder geht der Deutschen Bank ein Investmentbanker verloren. Der Australier Robert Rankin verlässt das deutsche Geldhaus im Januar 2015.

Einer der Nachfolger von Anshu Jain als Investmentbanking-Chef der Deutschen Bank verlässt das größte deutsche Geldhaus. Der Australier Robert Rankin, der seit 2012 zusammen mit Colin Fan das Investmentbanking des Instituts leitete, kehrt Anfang nächsten Jahres in seine Heimat zurück, wie die Bank am Freitagabend mitteilte. Rankin gehört dem Group Executive Committee (GEC) an, dem 20-köpfigen erweiterten Vorstand der Deutschen Bank. In Australien wird der 51-Jährige den Angaben zufolge Vorstandschef des Finanzinvestors Consolidated Press Holdings, der unter anderem in der Tourismus- und Glücksspiel-, der Unterhaltungs- und Medienindustrie aktiv ist.

Rankin war 2009 zur Deutschen Bank gestoßen und zunächst Chef des Geschäfts in Asien (ohne Japan) und Australien geworden. Als Jain an die Konzernspitze rückte, übernahm er innerhalb des Investmentbankings die Zuständigkeit für die Unternehmensfinanzierung. Dort habe er den Marktanteil weltweit auf ein Rekordniveau gesteigert und die Marktführerschaft in Europa ausgebaut, lobten Jain und sein Co-Chef Fitschen den Australier. Ein Nachfolger werde "zu gegebener Zeit" ernannt, erklärte die Bank.

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