Deutsche Bank: Millionenstrafe für Verstoß gegen US-Sanktionen

Deutsche Bank: Millionenstrafe für Verstoß gegen US-Sanktionen

Die Deutsche Bank muss in den USA eine Strafe von 258 Millionen Dollar zahlen. Diesmal geht es um verbotene Geschäfte mit Syrien, Iran und anderen, die das Geldhaus für Klienten abgewickelt haben soll.

Die Deutsche Bank zahlt wegen Verstößen gegen US-Sanktionsrecht 258 Millionen Dollar (238 Mio Euro). Einen entsprechenden Vergleich, der zudem die Kündigung von sechs involvierten Mitarbeitern und die Verpflichtung eines externen Aufsehers vorsehe, gab die New Yorker Finanzaufsicht DFS am Mittwoch bekannt.

Das größte deutsche Geldhaus soll zwischen 2003 und 2006 verbotene Geschäfte für Klienten aus Ländern wie Syrien, Iran, Libyen, Sudan und Burma abgewickelt haben, die auf der US-Sanktionsliste stehen. 200 Millionen Dollar zahlt sie an die DFS und 58 Millionen an die US-Notenbank Federal Reserve.

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Insgesamt gehe es um ein Transaktionsvolumen von 10,9 Milliarden Dollar, so die New Yorker Finanzaufsicht. Die USA haben schon zahlreiche andere Großbanken wegen solcher Vergehen zu teuren Vergleichen gedrängt oder mit hohen Bußgeldern belegt.

Erst vor zwei Wochen zahlte die französische Großbank Crédit Agricole 787 Millionen Dollar wegen Sanktionsverstößen. 2014 hatte das US-Justizministerium BNP Paribas eine Strafe von fast neun Milliarden Dollar deshalb aufgebrummt. Die Commerzbank zahlte wegen ähnlicher Vorwürfe im März ein Milliarden-Bußgeld.

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