Deutsche Bank: Mitarbeiter sorgen sich um ihre Jobs

Deutsche Bank: Mitarbeiter sorgen sich um ihre Jobs

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Viele Mitarbeiter der Deutschen Bank sorgen sich nach den Ereignissen der letzten Jahre einer internen Umfrage zufolge um ihren Job.

Filialschließungen, Arbeitsplatzabbau, Boni-Kürzungen und Milliardenverluste hinterlassen ihre Spuren. Die Belegschaft der Deutschen Bank sorgt sich einer internen Umfrage zufolge um ihre Arbeitsplätze.

Viele Mitarbeiter der Deutschen Bank sorgen sich einer internen Umfrage zufolge um ihren Job. Drei Viertel der Befragten halten demnach ihren Arbeitsplatz beim größten deutschen Geldhaus nicht mehr für sicher, wie die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstagsausgabe) berichtet. Die Deutsche Bank in Frankfurt wollte sich nicht zu den Ergebnissen der jährlichen Befragung äußern.

Filialschließungen, Arbeitsplatzabbau und Boni-Kürzungen nach zwei Jahren mit Milliardenverlusten nagen an der Moral der Belegschaft. Wegen der vielen teuren Rechtsstreitigkeiten hatte der Dax-Konzern die Boni zusammengestrichen, die insbesondere bei Investmentbankern einen guten Teil des Gehalts ausmachen. Zudem will das Institut bis 2018 weltweit 9000 Arbeitsplätze abbauen, davon 4000 in Deutschland.

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Rechtsvorstand Karl von Rohr hatte bereits bei der Hauptversammlung im Mai konstatiert: „Während die Mitarbeiterzufriedenheit im Jahr 2012 noch bei 73 Prozent lag, ist sie in den letzten Jahren auf mittlerweile 58 Prozent abgesunken.“ Das müsse wieder besser werden.

In der Zwickmühle Geschäfte mit Trump bedrohen das Image der Deutschen Bank

Mehr als 340 Millionen Dollar schuldet Trump der Deutschen Bank. Hatten die Kredite einen Russland-Bezug? Ein Gericht könnte die Preisgabe der Info erzwingen. Der Ruf des Geldhauses ist gefährdet.

Die Deutsche Bank machte Geschäfte mit Donald Trump - zu ihrem Nachteil? Quelle: AP

Die Frage, ob sie stolz seien, bei der Deutschen Bank zu arbeiten, beantworteten in der aktuellen Umfrage rund die Hälfte der Befragten mit Ja. Etwa 40 Prozent sehen ihre Leistung nicht angemessen honoriert. An der Umfrage nahmen 37.000 der gut 99.000 Beschäftigten teil. Nicht einbezogen wurden die 18.000 Mitarbeiter der Postbank.

Vorstandschef John Cryan äußerte sich in einer internen Mitteilung besorgt: „Leider sind immer mehr von Ihnen unsicher, ob Sie Ihre berufliche Zukunft in der Bank sehen, und Sie beklagen, dass in Ihren Augen Leistung nicht angemessen anerkannt und honoriert wird.“ Auch wenn dies sicherlich „im Kontext der Vergütungsentscheidung zum Jahreswechsel“ zu sehen sei, bereite das dem Management große Sorgen.

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