Deutsche-Bank-Tochter: Blackrock will BHF Bank nicht mehr

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Deutsche-Bank-Tochter: Blackrock will BHF Bank nicht mehr

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Blackrock will die BHF doch nicht.

Blackrock kehrt der BHF Bank nach jahrelangem Gezerre den Rücken. Der Vermögensverwalter zog sich aus dem Übernahmekonsortium zurück. Andere Investoren wie Stefan Quandt erhöhten ihre Beteiligungen.

Neue Wende in dem sich seit Jahren hinziehenden Verkauf der Deutsche-Bank-Tochter BHF Bank. Der Vermögensverwalter Blackrock, der sich bislang an der Übernahme beteiligen wollte, habe sich zurückgezogen, teilte der Finanzinvestor RHJ International (RHJI) am Mittwoch mit. Der US-Fondsriese Blackrock sollte ursprünglich mit mehreren Fonds mehr als zehn Prozent an der BHF-Bank übernehmen.

Das Konsortium will die Übernahme weiter verfolgen. Nach dem Ausstieg von Blackrock erhöhen die anderen Investoren, zu denen auch der Unternehmer Stefan Quandt und die chinesische Fosun Group gehören, ihre Beteiligungen an dem Konsortium. Der Kaufpreis beträgt laut RHJI 354 Millionen Euro.

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Im Sommer hatte die deutsche Finanzaufsicht BaFin Blackrock ein Ultimatum gestellt, um noch fehlende Informationen zu liefern, wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen seinerzeit sagten. Das Konsortium um RHJI hatte sich mit der Deutschen Bank bereits im Sommer 2012 auf den Kauf der BHF-Bank geeinigt - in trockenen Tüchern ist die Übernahme aber noch immer nicht. Noch immer steht die Genehmigung der Regulierungsbehörden aus. RHJI sei zuversichtlich, alle nötigen Genehmigungen in den kommenden Wochen zu erhalten, erklärte der Finanzinvestor am Mittwoch.

Der Deutschen Bank war die BHF-Bank mit der Übernahme von Sal. Oppenheim zugefallen. Ein Verkauf an die liechtensteinische Bank LGT war schon am Widerstand der Finanzaufsicht gescheitert.

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