Devisenskandal: Großbanken müssen Milliardenstrafe zahlen

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Devisenskandal: Großbanken müssen Milliardenstrafe zahlen

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Weitere Milliarden-Strafen für fünf Großbanken im Devisen-Skandal.

Es wird teuer für die UBS, Barclays und Royal Bank of Scotland sowie die US-Finanzriesen JPMorgan und Citigroup: wegen Tricksereien an den Devisenmärkten steht ihnen ein milliardenschwerer Vergleich ins Haus.

Im Skandal um Manipulationen am Devisenmarkt steht Insiderinformationen zufolge ein milliardenschwerer Vergleich einer Reihe von Großbanken mit dem US-Justizministerium unmittelbar bevor. Mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten, die Schuldeingeständnisse der Geldhäuser könnten bereits am Mittwoch erfolgen. Die Institute würden voraussichtlich Strafen von jeweils rund einer Milliarde Dollar oder mehr bezahlen. Insgesamt dürfte der Vergleich ein Volumen erreichen, das die sechs Milliarden Dollar (5,4 Milliarden Euro) übersteige, die sechs Banken wegen des Devisenskandals schon im November an internationale Aufsichtsbehörden zahlten, sagten Insider.

Die UBS kommt laut dem Bericht günstiger davon, weil sie frühzeitig mit den Ermittlern kooperiert habe. Wahrscheinlich müssten sich Tochterfirmen der Banken schuldig im strafrechtlichen Sinne bekennen. Außer Barclays, das deshalb nun die höchste Summe zahlen dürfte, hatten sich die Institute im November bereits mit anderen US-Behörden arrangiert. Damals waren Strafzahlungen von insgesamt 4,3 Milliarden Dollar für sechs Banken vereinbart worden.

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Devisenskandal Großbanken müssen Milliardenstrafe zahlen

Es wird teuer für die UBS, Barclays und Royal Bank of Scotland sowie die US-Finanzriesen JPMorgan und Citigroup: wegen Tricksereien an den Devisenmärkten steht ihnen ein milliardenschwerer Vergleich ins Haus.

Die Logos der Banken Citigroup, UBS, Royal Bank of Scotland (RBS), JPMorgan und HSBC. Quelle: dpa

Die Banken, die nun vor einer Einigung mit dem US-Justizministerium stehen, sind demnach die Schweizer UBS, Barclays und Royal Bank of Scotland aus Großbritannien sowie die US-Häuser JP Morgan und Citigroup. Den Insidern zufolge dürften die Schuldeingeständnisse von den Muttergesellschaften oder großen Banksparten kommen, und nicht nur - wie in früheren Fällen üblich - von kleinen Tochterfirmen. Dies wäre in dieser Form beispiellos, sagten Insider. Im Gegenzug könnten die Banken Zusicherungen der Aufseher erhalten, dass etwa ihre Geschäftslizenzen nicht automatisch entzogen werden.

Weder vom Ministerium noch von den beteiligten Banken waren Stellungnahmen zu erhalten. Weltweit gehen Aufseher dem Verdacht nach, dass Banken am billionenschweren Devisenmarkt getrickst haben.

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