
Die Deutsche Bank findet trotz langer Bemühungen keinen Käufer für ihre Vermögensverwaltung. Die Bank habe die Verhandlungen mit Guggenheim Partners über die Sparte RREEF beendet, teilte das Frankfurter Geldhaus am Mittwoch mit. "Beide Parteien haben kein Einvernehmen über die Konditionen für den Verkauf des Geschäfts erzielt und sind übereingekommen, die exklusiven Verhandlungen einzustellen", erklärte die Deutsche Bank. Damit sei die strategische Überprüfung des Geschäftsbereichs Asset Management beendet.
RREEF macht - gemessen am verwalteten Vermögen von 47 Milliarden Euro - rund ein Zehntel der im Herbst zur Disposition gestellten Geschäfte aus. Ursprünglich wollte der ehemalige Vorstandschef Josef Ackermann den Verkauf der ungeliebten, weil ertragsschwachen Sparten noch vor seinem Abschied Ende Mai unter Dach und Fach bringen. Diese Pläne lösten sich allerdings bereits Anfang Mai in Luft auf.
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Das Verhältnis der Deutschen Bank zur Politik war unter Ackermann zwiespältig. Das soll nun vor allem Co-Chef Fitschen pflegen.
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In der Deutschen-Bank-Zentrale fürchten einige Manager zu viel Einfluss der Investmentbanker. Als Beleg sehen Skeptiker die Besetzung der Top-Position im Risikomanagement durch einen Getreuen von Co-Chef Jain.
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Der kommende Postbank-Chef Frank Strauß soll Ertragskraft und Effizienz des größten Zukaufs der Ära Ackermann stärken. Dafür muss er vor allem kulturelle Differenzen in den Griff bekommen.
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Die Zentrale der Investmentsparte der Deutschen Bank sitzt in London und beeindruckt Besucher mit moderner Kunst. Sie will von der Schwäche der Konkurrenz profitieren und weltweit unter die Top 3 vorstoßen.
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Wegen ihrer zweifelhaften Rolle in der Verbriefung minderwertiger Hypothekenkredite protestieren Hausbesitzer in den USA gegen die Deutsche Bank. Die Schadensersatzforderungen belasten das neue Duo an der Spitze.
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Das Geschäft in Asien wird für die Deutsche Bank trotz staatlicher Beschränkungen immer wichtiger. Am größten sind die Wachstumsaussichten in China. Aber auch Indien erweist sich als unausgeschöpftes Finanzreservoir.
Berlin
Das Verhältnis der Deutschen Bank zur Politik war unter Ackermann zwiespältig. Das soll nun vor allem Co-Chef Fitschen pflegen.
Die Deutsche Bank hatte die Vermögensverwaltung - bis auf das Europa- und Asien-Geschäft der DWS - im November 2011 zum Verkauf gestellt. Sie ist das Sorgenkind der Bank, da sie trotz mehrerer Umbaumaßnahmen nicht die gewünschten Erträge abwirft. 2011 warf das gesamte Segment vor allem dank der DWS 446 Millionen Euro ab - weniger als zehn Prozent des Konzerngewinns. Insgesamt verwaltete die Deutsche Bank zuletzt 542 Milliarden Euro, rund 130 Milliarden davon entfallen auf die DWS-Publikumsfonds, die die Deutsche Bank behalten will. Der Preis für das komplette Paket war zuletzt auf 1,5 bis 1,6 Milliarden Euro veranschlagt worden - ursprünglich hatte die Bank auf bis zu zwei Milliarden Euro gehofft.
Wie es mit der Sparte weitergehen soll, will die Bank im September verkünden, wenn die neuen Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen ihre langfristige Strategie für die Gesamtbank bekanntgeben.
























