Erfolgreiches Investmentbanking: Gewinnsprung für Credit Suisse

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Erfolgreiches Investmentbanking: Gewinnsprung für Credit Suisse

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Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat dank eines Gewinnsprungs im Investmentbanking im ersten Quartal 2013 deutlich mehr verdient als vor einem Jahr.

Die Schweizer Bank Credit Suisse konnte ihren Gewinn vervielfachen. Vor allem das Investmentbanking trug zum Erfolg bei. Schwindende Erträge gab es hingegen in der Vermögensverwaltung.

Credit Suisse hat dank Kostensenkungen im Investmentbanking im ersten Quartal 2013 deutlich mehr verdient als vor einem Jahr. Die zweitgrößte Bank der Schweiz vervielfachte den Gewinn auf 1,3 Milliarden von 44 Millionen Franken in der Vorjahresperiode, wie Credit Suisse am Mittwoch mitteilte. Konzernchef Brady Dougan kann damit die Früchte des jahrelangen Umbaus hin zu einem weniger riskanten und kostenärmeren Geschäftsmodell ernten. "Die erfolgreiche Umsetzung unserer strategischen Maßnahmen seit Mitte 2011 hat sich im ersten Quartal 2013 in einem guten und beständigen Ergebnis niedergeschlagen", erklärte er.

Im Vorjahreszeitraum hatten Verluste aus der Höherbewertung der eigenen Schulden das Ergebnis belastet. Der bereinigte Gewinn, der solche Sonderfaktoren ausklammert, stieg in den ersten drei Monaten 2013 auf 1,46 Milliarden Franken von 1,06 Milliarden.

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Den größten Ergebnisbeitrag lieferte das Investmentbanking, das den Vorsteuergewinn um 43 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken steigerte. Höhere Erträge fuhr der Konzern im Beratungs-Geschäft und im Anleihenhandel ein. Das schürt auch Erwartungen für die europäischen Wettbewerber, die ihre Zwischenbilanzen in den nächsten Tagen vorlegen. Die Deutsche Bank etwa, die ebenfalls stark auf das Kapitalmarktgeschäft setzt und zu den Schwergewichten im Anleihe-Handel zählt, präsentiert ihre Quartalszahlen am 30. April.

Ein schleppender Aktienhandel sorgte allerdings dafür, dass die Erträge im Investmentbanking der Credit Suisse insgesamt stagnierten. Den Ergebnissprung in der Sparte verdankte das Institut den um 13 Prozent gedrückten Kosten. Vor allem gab die Bank weniger für Erfolgsprämien aus.

Im zweiten Standbein, der Vermögensverwaltung, war der Gewinn dagegen rückläufig. Die Bank litt unter den tiefen Zinsen und dem Handelsstreik vieler Kunden. Dafür gelang es der Bank, bei vermögenden Kunden zwölf Milliarden Franken an neuem Geld hereinzuholen. Das Geld kam weiterhin aus aufstrebenden Ländern - und von superreichen Anlegern. Westeuropäische Kunden zogen dagegen weiterhin Geld ab. Der Druck europäischer Länder auf Steuersünder hinterließ hier wie bereits im Vorjahr Spuren.

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